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Lars Förberg
Quelle: Anne Gabriel-Jürgens für BILANZ

PersonLars Förberg

Lars Förberg (54) treibt die Konzernwelt vor sich her: In der Schweiz sorgte er bei ABB für den Verkauf der Sparte Power Systems, bei Pan­alpina für die Übernahme durch DSV. Auch bei Konzernen wie Ericsson, Thyssenkrupp oder Bilfinger hinterlässt der Schwede Spuren. ­Förberg ist das, was man einen aktivistischen Investor nennt: Mit seiner Beteiligungsgesellschaft Cevian Capital steigt er in unterbewertete Firmen ein, setzt Strategie- und/oder Managementwechsel durch und steigert so den Wert seines Investments. 13 Milliarden Euro Assets verwaltet Cevian derzeit.

Das lohnt sich auch für Förberg: Cevian erhebt eine Performance Fee von 15 bis 20 Prozent der jährlich erwirtschafteten Gewinne, die an alle Partner verteilt wird. Dazu kommt eine Gebühr von 1,5 bis 2 Prozent auf den Assets under Management, die nur den Gründern Förberg und Christer Gardell zugutekommt. Förberg erhält beim derzeitigen Börsenstand jedes Jahr also rund 150 Millionen Franken. In den 18 Jahren seit der Gründung Cevians dürfte er weit über eine Milliarde Franken kassiert haben. Hinzu kommt der Wert von Cevian: Zusammen mit Gardell hält Förberg «die klare Mehrheit».  

Dennoch ist sein Lebensstil bescheiden. Seit zehn Jahren wohnt er mit Frau Lena (58) und den zwei Kindern (20 und 23) in einem Doppeleinfamilienhaus am Zürichsee. Er fährt einen zwölf Jahre alten Volvo-Kombi. Die Familie besitzt eine Ferienwohnung in Klosters und – typisch schwedisch – ein einfaches Sommerhaus auf einer Schäreninsel vor Stockholm. Als einzige Extravaganz bekannt ist, dass Förberg Schneehühner jagen geht.

(Stand: November 2019)

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