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DAVOS, 17.1.2017 - Die "Burda Night" im Hotel Steigenberger Belvedere anlaesslich des WEF in Davos. Rainer-Marc Frey, Horizon 21PHOTO BY PASCAL MORA
Quelle: © PASCAL MORA

PersonRainer-Marc Frey

Der Investor Rainer-Marc Frey nutzte das Jahr 2019 zur Konsolidierung: Die Beteiligungen beim Handelshaus DKSH und beim Pharma­unternehmen Siegfried, die er schon letztes Jahr unter die Meldeschwelle von drei Prozent reduziert hatte, schraubte er dieses Jahr noch weiter herunter. Das wichtigste börsenkotierte Investment des 56-Jährigen bleibt die Beteiligung am Derivateanbieter Leonteq, die er Ende letzten Jahres auf zwölf Prozent erhöhte. Der Kurseinbruch liess die Aktie im Oktober auf 30 Franken fallen – zu diesem Preis war Frey im März 2017 mit 7,5 Prozent eingestiegen. Doch der Investor glaubt an den Titel und will sein Engagement eher noch hochfahren.

Seine grösste Baustelle bleibt die Beteiligung am afrikanischen Mischkonzern Lonrho, an dem er zusammen mit Jörg Wolle (62), dem Präsidenten von Kühne + Nagel, und dem Zement-Erben Thomas Schmidheiny (73) beteiligt ist. Frey hält 40 Prozent und amtet als Vizepräsident. Der Lichtblick: Operativ steht das Unternehmen dieses Jahr vor einem Gewinn. Daneben ­investiert Rainer-Marc Frey mit seinem Team von einem Dutzend Anlagespezialisten in Wachstumsfelder.

Und auch seinem Ziel, alle Länder der Welt zu bereisen, kommt er immer näher: Dieses Jahr standen der Irak, Afghanistan und Nordkorea auf dem Reiseplan – alles Länder, die er nicht mit seiner Pilatus PC-12 ­anfliegen konnte. Sie ist nächstes Jahr wieder im Einsatz: In Südamerika gibt es noch wenige weisse Flecken.

(Stand: November 2019)

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