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Rainer-Marc Frey
Quelle: Joseph Khahshouri/SI

PersonRainer-Marc Frey

Aus Publikumsgesellschaften zieht sich Rainer-Marc Frey immer stärker zurück: Dieses Jahr verkaufte der Investor auch seine letzten Aktien am Handelshaus DKSH. Es bleiben noch eine kleine Beteiligung am Pharmaunternehmen Siegfried sowie sein Anteil am Derivateanbieter Leonteq, bei dem er mit mehr als zehn Prozent gemeldet ist. Dort glaubt Frey weiter an das Potenzial, auch wenn die Aktie in diesem Jahr ein weiteres Mal unter den Erwartungen blieb.

Lieber konzentriert sich der 57-Jährige auf seine privaten Investments, die er mit dem Zehn-Mitarbeiter-Team seines Family Office betreut. Bevorzugte Anlageziele: Wohn- und Gewerbeimmobilien in deutschen Grossstädten wie Berlin, Frankfurt oder Düsseldorf. Für sein langjähriges Sorgenkind Lonrho brachte Corona einen herben Rückschlag: Der afrikanische Mischkonzern, an dem Frey zu 40 Prozent beteiligt ist, hatte im vergangenen Jahr die Gewinnschwelle erreicht, jetzt ist er wieder in die roten Zahlen gerutscht und liegt zwei Jahre hinter Plan.

Speziellen Einsatz zeigte Frey dieses Jahr bei seinem grossen Hobby, dem Fliegen: Er gönnte sich eine neue Maschine – eine zweimotorige PC-24 des Herstellers Pilatus, wie sie auch der Bundesrat benutzt. Eine Woche verbrachte er dafür im Simulator-Training in einer Fabrikhalle in Paris. Doch weite Flüge waren nicht möglich in Corona-Zeiten: Die Erkundung Südamerikas musste warten. Im nächsten Jahr, so die Hoffnung, soll es so weit sein.

(Stand: November 2020)

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