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Vas Narasimhan, chief executive officer of Novartis AG, poses for a photograph following a Bloomberg Television interview in London, U.K., on Monday, Feb. 10, 2020. The Chinese government's response to the Coronavirus has been "remarkable", Narasimhan said during the interview. Photographer: Jason Alden/Bloomberg
Quelle: Bloomberg

PersonVas Narasimhan

Zum Sieg über die Pandemie kann Vas Narasimhan nicht viel beitragen. Zwar hatte der Novartis-Chef mehrere Jahre in der Impfsparte des Pharmakonzerns gearbeitet, unter dem heutigen Verwaltungsratspräsidenten Jörg Reinhardt. Doch der verkaufte das Geschäft 2015 an GSK, und so steht Novartis im Impfrennen an der Seitenlinie. Immerhin: Narasimhan leitet eine Forschungsallianz von Pharmakonzernen zur Bekämpfung der Pandemie. Dass während des Lockdowns Untersuchungen und Operationen ausblieben, schlug sich nicht nur im Geschäft nieder: Besonders das zweite Quartal war schwierig. Vor allem aber drückt es auch auf die Mission von Novartis: «Das Leben der Menschen zu verbessern und zu verlängern.»

Der 44-jährige Amerikaner mit indischen Wurzeln drängt darauf, alle Vorsorgetests und wichtigen Eingriffe nicht aufzuschieben – sonst drohe eine starke Zunahme beispielsweise von Krebserkrankungen. Er wohnt weiterhin mit seiner Frau und den beiden Söhnen in einer Wohnung in der Basler Innenstadt und arbeitet auch gern von dort aus. Produktivitätsverluste fürchtet er dadurch nicht: Seine Philosophie des «Unboss» fördert ja gerade die Eigenständigkeit der Mitarbeiter – da ist das Homeoffice der perfekte Praxistest.

(Stand: Dezember 2020)

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