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Zeno Staub, CEO Vontobel
Quelle: ZVG

PersonZeno Staub

Seit Mai 2011 steht der HSG-geschulte Dr. oec., der wegen seines intellektuellen Habitus intern «The Brain» genannt wird, als CEO an der Spitze der Bank. Zeno Staub hat Vontobel seither auf einen in der Bankbranche eher unüblich steten Erfolgskurs geführt. 2018 wagte er mit dem Kauf des Konkurrenten Notenstein La Roche, der sich vorher in Raiffeisen-Besitz befunden hatte, auch den Quantensprung. Allerdings geht die Integration nicht ganz reibungslos vonstatten: Diesen Frühling machten sich die vier Ex-Partner, die das Kernstück der für 700 Millionen Franken teuer gekauften Notenstein La Roche bildeten, recht schnöde vom Acker, was den Assets einen Dämpfer versetzt.

An den bis 2020 gesetzten Zielen, etwa einer Eigenkapitalrendite von mehr als 14 Prozent, will Staub allerdings weiter festhalten. Zudem trimmt er die Bank auf mehr Effizienz: So soll das Aufwand-Ertrags-Verhältnis unter 72 Prozent gehalten werden – für 2018 waren es noch 76,5 Prozent. Neues Wachstum soll zudem verstärkt in Asien generiert werden. Gegen Ende Jahr liess Staub zudem wissen, er werde Vontobel künftig «als kundenzentriertes Investmenthaus» aufstellen. Auch durch diese strategische Neupositionierung soll das Wachstum Schub erhalten.

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