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Zeno Staub, CEO Vontobel
Quelle: ZVG

PersonZeno Staub

Der Laden brummt – im November konnte die Bank Vontobel einen neuen Höchststand bei den betreuten Kundenvermögen in Höhe von 230 Milliarden Franken verkünden. In den ersten drei Quartalen konnte das selbst gesteckte Wachstumsziel deutlich übertroffen werden – neun Prozent waren es statt der vorgegebenen vier bis sechs Prozent. Seit Jahren schon fährt die kleine, feine Zürcher Bank einen stabilen Kurs und wächst und wächst – und all dies auch noch ohne nennenswerte Skandale.  

Der HSG-geschulte Zeno Staub, seit 2011 Chef der Privatbank, ist ein eher technokratischer, intellektueller Typ ohne Allüren. Sein Übername in der Bank: «The Brain». Zurückhaltung und Vorsicht prägten auch den Akquisitionskurs von Staub, so sehr, dass er in der Branche lange den Ruf eines Zauderers hatte. Er warte auf das passende Objekt, liess er stets wissen, und überraschte dann 2018 mit dem Kauf des Konkurrenten Notenstein La Roche, der sich vorher im Besitz der Raiffeisen Gruppe befunden hatte. Dies hat der Bank, die sich selber als «Pure-Play Investment Manager» bezeichnet, einen Quantensprung beschert und auch das organische Wachstum weiter befeuert.

(Stand: Dezember 2020)

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