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Bürgerkrieg
Boots on the ground: US-Soldaten in Syrien

F/A-18: Die USA beschränken sich nicht mehr auf Luftangriffe. Keystone

Jahrelang sträubte sich Obama, Soldaten nach Syrien zu schicken. Luftangriffe sollten reichen, so die Begründung. Nun nimmt der US-Präsident einen überraschenden Kurswechsel vor.

Veröffentlicht am 30.10.2015

Die USA schicken im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bewaffnete Spezialeinheiten in den Norden Syriens. Präsident Barack Obama habe die Entsendung von «weniger als 50» Elitesoldaten genehmigt, sagte ein US-Regierungsvertreter am Freitag.

In Syrien tobt seit etwa viereinhalb Jahren ein blutiger Konflikt zwischen dem Regime von Präsident Baschar al-Assad und aufständischen Gruppen. 250'000 Menschen sind bisher ums Leben gekommen. Etwa 4,2 Millionen Syrer sind ins Ausland geflohen.

Gespräche in Wien

Derzeit finden in Wien Gespräche über ein Ende des Konflikts statt. Die Verhandlungen sollen nächste Woche fortgesetzt werden. Entsprechende Signale kamen am Freitagnachmittag in Wien aus westlichen Diplomatenkreisen. Für den frühen Abend ist eine Pressekonferenz von US-Aussenminister John Kerry geplant.

Kerry und Vertreter aus 16 weiteren Staaten sowie von EU und UNO hatten erstmals in grosser Runde über Wege aus der Krise beraten. Schon das Zustandekommen des Treffens galt als erster diplomatischer Erfolg.

(sda/ise/moh)

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