Alleingang? Ja, klar. Existenzberechtigung? Aber sicher. Zukunftschancen? Sowieso. Wenn es um seine BDP ging, verbreitete Martin Landolt gegen aussen rund neun Jahre lang Zuversicht, neun Jahre lang wiederholte er unermüdlich die immer gleichen Durchhalteparolen. Doch dem BDP-Präsidenten war schnell klar, dass seine Partei allein keine Zukunft hat – oder höchstens eine in der Nische der Bedeutungslosigkeit.

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Und so war Landolt als Parteipräsident hinter den Kulissen an nicht weniger als einem halben Dutzend Fusions-respektiveKooperationsplänen für seine Partei beteiligt: mit den Grünliberalen, mit der CVP, zuerst als Fusions-, später als Unionsprojekt, dann wieder mit den Grünliberalen, mit der Kampagnenorganisation Operation Libero und der Denkfabrik Foraus – und zuletzt wieder mit den Christdemokraten.