Das für die Unterbringung der Bundesverwaltung mit ihren über 30’000 Büroarbeitsplätzen zuständige Bundesamt für Bauten und Logistik BBL hockt auf einem wahren Goldschatz: auf immer rarer und deshalb immer wertvoller werdendem Betongold. Damit lässt sich Kasse machen. Jahr für Jahr optimiert der Bund sein Portfolio und verkauft im Schnitt etwa zwanzig seiner Liegenschaften (ohne bundesnahe Betriebe wie zum Beispiel SBB, Post, Armee).

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Im weitesten Sinn handelt es sich dabei um Volksvermögen, das allen Bürgerinnen und Bürgern gehört. Deshalb sichert ein Passus in der Verordnung über das Immobilienmanagement des Bundes den Kantonen, Städten und Gemeinden auch ein Vorkaufsrecht zu. Diese könnten auf diese Weise günstig an knappes Land kommen und darauf preisgünstige Wohnungen, beispielsweise durch Wohnbaugenossenschaften, erstellen.