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Schweiz und EU – ein einheitliches Marktgebiet

SGS
Quelle: ZVG

SGS gehört zu den weltweit grössten Warenprüfern. Konformitätsbewertung ist unser Kerngeschäft.

Veröffentlicht am 06.09.2019

SGS hat ihre Wurzeln in Europa und generiert – trotz stark wachsendem Geschäft in Asien – in der Region EMEA stets am meisten Umsatz. Wir sind in sämtlichen EU- und in den meisten europäischen Ländern vertreten und stellen mit unseren Dienstleistungen sicher, dass die importierten Güter der lokalen Gesetzgebung und weiteren spezifischen Anforderungen genügen. 

Europa wird vom Rest der Welt als ein einheitliches Marktgebiet wahrgenommen und es gelten dieselben gesetzlichen Anforderungen an die Qualität der Güter. Der Produzent bestätigt mit der CE-Kennzeichnung die Konformität seines Produkts mit der EU-Gesetzgebung. Ohne diese Vereinheitlichung wären die Güter erheblich teurer, da für jedes Land spezifisch produziert werden müsste. So hat auch die Harmonisierung der Schweizer Gesetzgebung mit jener der EU längst stattgefunden - stattfinden müssen - denn nebst den finanziellen Implikationen wäre die kleine Schweiz dem Risiko ausgesetzt, überhaupt Güter beschaffen zu können. Eine spezielle Produktelinie für diesen Mini-Umsatz zu fahren, ist kaum ein «Case» für die Grosskonzerne in Asien oder sonst wo auf der Erde. 

Ob wir wollen oder nicht: Wir sind ein Teil der EU. Vieles von dem, was wir mit der weiteren Annäherung an die EU befürchten, ist bereits Realität.

Mit dem Abkommen von 1999 über den Abbau technischer Handelshemmnisse («Mutual Recognition Agreement», MRA) wurde die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen für Industrieprodukte zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) besiegelt.

SGS Forschung
Quelle: Getty Images/Westend61

Als Inspektions- und Zertifzierungsstelle mit einem globalen Netzwerk in 140 Ländern sind wir die ideale Partnerin für international tätige Unternehmen sowie allen – auch KMUs - mit einem globalen Warenfluss. Bei letzteren steigt unsere Bedeutung, da wir bei einer drohenden Aufhebung des MRA im Falle einer Nicht-Unterzeichnung des Institutionellen Rahmenabkommens dank unseren Zulassungen (Notifizierungen) in diversen EU-Ländern diesen eine Lösung anbieten können. Aufgrund unserer Grösse (100'000 Mitarbeitende) könnten wir das Volumen, das wegen der Nicht-Anerkennung der Schweizer Behörden als Zulassungsstelle für EU-Richtlinien/-Gesetze auf den Markt kommt, absorbieren.

SGS interagiert täglich global, handelt aber lokal. Mit unseren global harmonisierten Prozessen verfügen wir sozusagen intern über eine eigene Verfassung/Gesetzgebung, die von allen Ländergesellschaften zu befolgen ist. Wir haben aber eine starke lokale Verankerung und der Konzern lässt den Länderchefs im zulässigen Rahmen unternehmerische Freiheit. Dieses Prinzip der einheitlichen Richtlinien und der Subsidiarität ist ein Erfolgsrezept, das in der Wirtschaft wie auch in der Politik gleichermassen angewandt werden sollte. In diese Richtung wird – muss – sich die Welt entwickeln.