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Innovationspreis der Schweizer Assekuranz
Technologiegetrieben aufs Podest

Das Gewinnerteam der Basler Versicherungen holt sich seinen «Innovationspreis der Schweizer Assekuranz» 2017 ab.Quelle: Gerry Nitsch

Basler Versicherungen, Commercial Insurance Zurich, Axa und die CSS haben den Innovationspreis der Schweizer Assekuranz 2017 gewonnen. Roland Betschart erhielt für konstante Innovationskraft einen Anerkennungspreis.

Die Würfel sind gefallen, die Sieger des diesjährigen Innovationspreises der Schweizer Assekuranz stehen fest. Preisträger des Jahres sind die Basler Versicherungen. Verliehen wird die Auszeichnung nicht für ein einzelnes Produkt oder Dienstleistung, sondern für den innovativen, gesamtheitlichen Ansatz, die Produktentwicklungen dank Kooperationen vor allem mit InsurTech-Firmen voranzutreiben.

Auf dem Siegerpodest stehen aber auch die Zurich Commercial Insurance mit «Cognitive Computing», welches künstliche Intelligenz in internationalen Versicherungslösungen anwendet; die Axa Winterthur für ihren Wechselservice für die Grundversicherung sowie die Krankenkasse CSS für QualiCheck, eine Dienstleistung, welche für Patienten eine Vergleichsmöglichkeit von Akutspitälern bietet. Einen «Lifetime-Award» für konstant hohe Innovationskraft erhielt Roland Betschart, Senior Advisor Corporate Responsibility der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG.

Ein Rekordjahr

Der «Innovationspreis der Schweizer Assekuranz» wird jährlich für innovative Produkte und Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft verliehen. Getragen wird der Anlass vom Fachmagazin «Schweizer Versicherung», dem Schweizerischen Brokerverband Siba, dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY Schweiz und dem Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen.

Eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury prämiert die eingereichten Versicherungsprodukte, -dienstleistungen sowie Prozesse und Instrumente. Bewertet werden Kriterien wie Beratung, Service, Kommunikation, Vertrieb, Verarbeitung, Preisgestaltung und Konditionen. Die Bewertung erfolgt aus einer ganzheitlichen Perspektive und anhand von Kriterien wie Innovation, Pionierarbeit, Kundennutzen, Nutzen für die Versicherung, möglicher Markterfolg und Ausstrahlung/Marktresonanz.

2017 stellte mit 27 Einreichungen ein Rekordjahr dar. Der sich abzeichnende Trend der Vorjahre hin zu digitalen Produkten und Dienstleistungen hat sich fortgesetzt, was darauf schliessen lässt, dass die Versicherungswirtschaft durchaus in der Lage ist, sich dem Wandel durch Digitalisierung und Kundenverhalten zu stellen und ihren Kunden sowie weiteren Bezugsgruppen entsprechende Lösungen zu bieten. In Verbindung mit sich substantiell verändernden Kundenwünschen sorgen neue Technologien für einen intensiveren Wettbewerb zwischen den Marktteilnehmern und werden mittelfristig spürbaren Margendruck generieren. Kompakte und transparente Produkte, kurze Abschlusszeiten, Effizienzsteigerungen durch neue Technologien, benutzerfreundliche Applikationen sowie eine unkomplizierte und schnelle Schadenregulierung entwickeln sich hierbei mehr und mehr zu kritischen Erfolgsfaktoren.

Gegenseitiges Lernen

Wie soll man nun als etabliertes Versicherungsunternehmen reagieren? Einen erfolgversprechenden Weg zeigen die Basler Versicherungen: nämlich den der Kooperation und des gegenseitigen Lernens. «When old school meets new school» sozusagen. Aus der ausserordentlich erfolgreichen Zusammenarbeit von InsurTechs ging in diesem Fall nicht nur ein neues Produkt, sondern gleich ein ganzes Füllhorn an Lösungen hervor. Diese sind in ihrer Gesamtheit so beeindruckend, dass sich das Projekt unter der grossen Zahl von 27 Einreichungen als klarer Sieger durchgesetzt hat. «Baloise goes Start-up» steht für eine Serie von innovativen Versicherungsprodukten rund um die Themenbereiche Umzug, Wohnen, Cyberrisiko und Luxusgüter (um genau zu sein: Uhren) die alle aus derselben Küche stammen.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der «Schweizer Versicherung» Ausgabe Dezember 2017/Januar 2018.

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