So sperrig das Wort ist, so wichtig ist es für die nachhaltige Energie: Grossbatteriespeichersysteme, kurz auch Bess genannt. Diese gewinnen vor allem im Kontext erneuerbarer Energien an Relevanz. «Die Energiewende in Europa vor dem Hintergrund des EU-Green-Deals und den damit verbundenen Zielen, die Emissionen auf Netto-null zu reduzieren, fördern massiv den Ausbau von erneuerbaren Energien», sagt dazu Bernhard Glück, Finance Manager & Fund Investor Relations bei MW Storage Fund.

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So wird es oftmals gerne unter dem ökologischen Aspekt vergessen, doch es braucht für erneuerbare Energie Speichermöglichkeiten, sichere wie noch mehr stabile Netze und vor allem Anpassungen im System. Dazu Glück: «Die Erzeugung von erneuerbaren Energien ist meist sehr volatil, da zum einen Stromerzeugung und Stromverbrauch nicht aufeinander abgestimmt werden können und zum anderen die Vorhersagen der Produktion von Wind- und Solarstrom nicht exakt sind.» Die Folge ist eine Instabilität in den Stromnetzen, welche durch flexible Speichermöglichkeiten kurzfristig aufgefangen werden müssen. Hier sind Bess die ideale und wirtschaftlichste Lösung.


Swiss based, Swiss made

Diese sind zudem nicht nur aus technischer Sicht spannend, sondern bieten auch attraktive Anlagechancen. Mit dem MW Storage Fund wurde im letzten Jahr ein Spezial-Fund lanciert, der sich im Sektor der Energieinfrastruktur bewegt und sich auf den Bau und den Betrieb von verschiedenen Bess in Europa konzentriert. Jede Anlage ist dabei rechtlich eigenständig, autonom gesteuert und hat ihre eigenen Vermarkter wie auch Betreiber. Der Renditehorizont des Funds ist mit einem Internal Rate of Return (IRR) von 10 bis 14 Prozent pro Jahr für den Sektor der Infrastrukturprojekte im Vergleich sehr attraktiv, bei gleichzeitig niedrigem Risikoprofil. 

Grundlage für den Fund ist eine über Jahre gewachsene und solide Partnerschaft. Die Zusammenarbeit zwischen dem Projektentwicklerteam von MW Storage und dem Fund ist schon weit vor der Lancierung mit dem Bau des grössten Schweizer Energiespeichers in Ingenbohl sowie einer weiteren Anlage in Finnland entstanden. «Diese Expertise und langjährige Erfahrung kommt nun dem Fund zugute und erlaubt es, zahlreiche Projekte an wirtschaftlich attraktiv gelegenen Standorten über den Fund in den nächsten Jahren realisieren zu können», so Glück. Der MW Storage Fund ist somit ein äusserst attraktiver Fund mit grossem Wachstumspotenzial. 


Zukunftsweisend

«Der Fund hat bereits zu Beginn das Zielvolumen von 20 Millionen Euro erreicht und ist sogar mit rund 24 Millionen Euro ins Jahr 2024 gestartet», fasst Glück final zusammen. «Er sieht sich als Spezialist für Batteriespeicher in Europa in einer ‹Poleposition›, die in den nächsten Jahren dahingehend genutzt werden soll, dass Projekte in besonders günstigen Lagen schnell und sicher realisiert werden können.» Daher ist das Ziel für die Zukunft, mit weiteren Projekten in der Schweiz und Finnland ein Zielvolumen von circa 400 Millionen Euro zu erreichen. Somit wird die europäische Energiewende aktiv aus der Schweiz heraus unterstützt. 

Wilma Fasola von Handelszeitung
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