Apple will in den USA in das Geschäft mit Ratenzahlungen einsteigen. Damit macht der Konzern vor allem PayPal und Klarna Konkurrenz. Das Angebot werde überall dort gelten, wo Apples Bezahlsystem akzeptiert werde, hiess es. Nutzerinnen und Nutzer könnten Geldsummen in bis zu vier Einzelzahlungen aufteilen – ohne Zinsen und Gebühren.

In der Corona-Krise boomte das Geschäft mit Ratenzahlungen (Buy now, pay later – BNPL), angesichts steigender Zinsen und hoher Inflation mehren sich inzwischen allerdings Meldungen von Tilgungsproblemen einzelner Kunden.

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Darüber hinaus stellte Apple ein neu entwickeltes MacBook Air und ein aktualisiertes MacBook Pro vor, beide ausgestattet mit dem neuen hauseigenen Chip M2 - der neueren und leistungsfähigeren Version des M1. Zugleich führt Apple die Möglichkeit ein, Nachrichten im Nachgang bearbeiten zu können. Twitter bietet das zum Ärger vieler Nutzer bisher nicht an, will das aber ändern.

Apple steuert bald das Autoradio

Zudem dringt der iPhone-Hersteller mit seiner Software stärker in die Autobranche vor. So könnten erstmals Informationen über Geschwindigkeit, Richtung und Tankfüllung auf der Instrumentenanzeige wiedergegeben werden, wie Apple am Montag zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz WWDC mitteilte. Durch eine tiefere Integration im Fahrzeug könnten nun auch die Klimaanlage oder das Radio über die Apple-Anwendung gesteuert werden.

Autohersteller wie Ford, Nissan Motor und Honda planten, die neue CarPlay-Software bei neuen Modellen zu nutzen. Wie genau das aussehen soll, soll Ende kommenden Jahres bekanntgegeben werden. Weitere Details nannte der US-Konzern zunächst nicht.

Technologiekonzerne wie Apple, Google und Amazon suchen seit Langem einen Weg, eine grössere Rolle in Autos zu spielen und Zugang zu den unzähligen Daten in vernetzten Fahrzeugen zu haben. Bisher waren die Autohersteller allerdings zurückhaltend und setzten gern auf eigene Entwicklungen.

(Reuters/bsc)