Die UBS erwägt bei weiter sinkenden Zinsen in der Schweiz, die Strafzinsen der Notenbank an einen grösseren Kreis von Firmenkunden weiterzugeben. Bereits seit einiger Zeit bezahlen grosse Kunden eine Gebühr auf überschüssige, für das operative Geschäft nicht notwendige Barbestände.

Kleinere und mittelständische Unternehmen seien bislang davon ausgenommen, sagte der für Firmenkunden in der Schweiz zuständige UBS-Manager Alain Conte am Mittwoch vor Journalisten. Das könnte sich ändern: «Der nächste Diskussionspunkt ist morgen. Wir warten, was die SNB kommunizieren wird», sagte Conte. «Wir können heute noch nicht sagen, ob wir dort etwas umsetzen werden oder nicht.»

Eine Mehrheit rechnet mit Stillhalten der SNB

Zwar erwarten Ökonomen und Finanzmarktexperten mehrheitlich, dass die Schweizer Notenbank SNB am Donnerstag unverändert an ihren Negativzinsen von minus 0,75 Prozent festhält. Allerdings rechnet rund ein Drittel mit einer Senkung.

(sda/mbü)

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