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40 Prozent der Luxushotels sind in ausländischer Hand

Das Hotel Schweizerhof in Bern gehört dem Staatsfonds von Katar. (Bild: Keystone)

Sie kommen aus aller Herren Länder: Internationale Finanzinvestoren kaufen sich im grossen Stil in die Schweizer Luxushotellerie ein.

Veröffentlicht am 07.10.2012

Finanzinvestoren und private Mäzene aus aller Welt entdecken die Luxushotellerie in der Schweiz: Gemäss einer Studie des Instituts für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz-Wallis in Siders werden bereits heute 40 Prozent der Fünfsternehäuser von internationalen Besitzern kontrolliert. Das berichtet die «NZZ am Sonntag».

Die Besitzer kommen demnach aus allen Herren Ländern, aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Israel, Ägypten, Katar, Thailand oder den USA. Eingesessenen Hotelierfamilien gelinge es angesichts des hohen Investitionsbedarfs dagegen immer weniger, ihre Etablissements von einer Generation auf die nächste zu übertragen. Denn Familien verfügten in der Regel nicht über die Mittel, die Immobilienfonds oder Private-Equity-Gesellschaften aufwerfen könnten.

Zu den Schweizern unter den bedeutenden Akteuren gehört laut dem Bericht die Sandoz-Familienstiftung mit drei Luxushäusern. Ein Exot sei die Victoria-Jungfrau Collection, da diese an der Börse kotiert sei.

(tno)

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