Der japanische Technologieinvestor hat bekanntgegeben, dass Alibaba-Gründer Jack Ma von seinem Posten im Vorstand der Softbank zurücktreten wird. Ma galt als hochkarätiger Verbündeter des Softbank-Chefs Masayoshi Son.

Softbank kündigte an, am 25. Juni dem Verwaltungsrat drei neue Vorstandsmitglieder vorzuschlagen, darunter Konzern-Finanzvorstand Yoshimoto Goto und Lip-Bu Tan, Chef der Chip-Design-Software-Firma Cadence Design Systems sowie Yuko Kawamoto, Professor an der rennomierten Waseda Business School in Japan.

Riesiger Verlust

Nach fehlgeschlagenen Beteiligungen hat Softbank im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Betriebsverlust von umgerechnet fast 12,1 Milliarden Euro verbucht. Hauptgrund dafür sei der stark geschrumpfte Wert der Investitionen des rund 100 Milliarden Dollar schweren Vision Fund, teilte Softbank zudem mit.

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Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Betriebsgewinn von nahezu 17,3 Milliarden Euro in der Bilanz. Softbank hält selbst sowie über den Vision Fund unter anderem Anteile am Mitfahrdienst Uber, Coworking-Anbieter WeWork aber auch an der Telekom-Tochter T-Mobile US.

(reuters/gku)