Fast unbemerkt wächst Alibabas Einfluss in der Schweiz. Der für den Westen angelegte Shoppingkanal Aliexpress ist innert kürzester Zeit zum viertgrössten Online-Händler der Schweiz geworden. Mit einem Wachstum von aktuell fünf Prozent nehmen die Kleinwarensendungen aus Asien noch immer auf hohem Niveau zu.

Auf der anderen Seite kooperieren immer mehr Schweizer Unternehmen, um via die Alibaba-Plattformen Produkte in China zu verkaufen. «In China nimmt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten stark zu», sagt Alibaba-Schweiz-Chef Karl Wehner zu BILANZ. In den nächsten fünf Jahren will der Konzern Waren in der Höhe von 200 Milliarden US-Dollar über Alibaba-Systeme nach China importieren. «In meiner Rolle ist es wichtig, dass davon möglichst viele Produkte aus der Schweiz nach China exportiert werden.»

Ommer mehr KMUs nutzen Alibaba

Laufend kommen neue Schweizer Unternehmen dazu, vermehrt auch KMUs. Seit Ende 2018 betreibt etwa Uhrenhersteller Breitling einen eigenen Online-Flagship-Store. «Die Präsenz und die Verkaufszahlen von Breitling auf Alibaba und auch in China insgesamt entwickeln sich enorm positiv», sagt Marketingchef Tim Sayler. «In China hat E-Commerce eine zentrale Bedeutung und ist viel weiter vorangeschritten als in Europa.»

Neben Breitling kooperieren etwa auch Victorinox, Zimmerli, Swatch, Richemont, Lindt&Sprüngli, Migros und Nestlé mit Alibaba und nutzen diverse Dienstleistungen.

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