Vor rund eineinhalb Jahren lancierte der Stromkonzern Alpiq zusammen mit BMW ein Abo für Elektroautos. Unter dem Namen «Juicar» wurde das Angebot schweizweit ausgerollt. Wer solch ein Abo löst, bekommt einen Elektro-BMW vor die Haustüre, die passende Ladestation für Zuhause sowie Zugang zu öffentlichen Ladestationen, die Motorfahrzeugsteuer, die Versicherung und die Begleichung der Stromkosten. Entwickelt wurde Juicar im «Oyster Lab», der Ideenschmiede von Alpiq.

Juicar verzeichne eine steigende Nachfrage, teilte das Unternehmen nun mit. Also soll das Angebot in weiteren Ländern in Europa starten – und zwar in Deutschland und Italien. Beim nördlichen Nachbarn ist das Abo ab sofort landesweit erhältlich, nachdem es im letzten Jahr eine Testphase in Nordrhein-Westfalen gab. Als Kooperationspartner wurde Flottenbetreiber Arval engagiert, schreibt Alpiq. Der Vertrieb von Juicar wird von Berlin aus gesteuert. Dort buhlen auch andere Anbieter von Autos im Abo um die Gunst der Kunden. 

Alpiq stellt die Ladeinfrastruktur sicher

Doch auch beim südlichen Nachbarn Italien ist Juicar nun auch buchbar. Der italienische Markt für Elektroautos verzeichnet «ähnlich hohe Wachstumsraten wie der schweizerische und der deutsche Markt», begründet Alpiq den Schritt.

In Italien konnte Alpiq bereits Erfahrungen im Bereich Ladeinfrastruktur sammeln und will nun mit dem Markteintritt weiter die Position als Energie- und Mobilitätsdienstleister stärken. 

(tdr)