Der IT-Grosshändler Also hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei einem höheren Umsatz den Gewinn überproportional gesteigert. Der Umsatz stieg um 9,9 Prozent auf 5,02 Milliarden Euro und nach Abzug des Material- und Dienstleistungsaufwands verblieb ein Bruttogewinn von 321,0 Millionen, entsprechend einer Zunahme von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

«Das Ergebnis zeigt die Fortsetzung einer stetigen Aufwärtsentwicklung, die unsere MORE-Strategie bestätigt», lässt sich Also-Chef Gustavo Möller-Hergt in einer Unternehmensmitteilung vom Dienstag zitieren.

Umsatzwachstum durch Akquisition

Auf Stufe Ebit resultierte eine Zunahme um 14 Prozent auf 56,1 Millionen Euro und auf Stufe Vorsteuergewinn (EBT) von 15 Prozent auf 44,6 Millionen. Unter dem Strich wurde mit 30,8 Millionen Euro rund 20 Prozent mehr erwirtschaftet.

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Nach Regionen betrachtet wurde in Zentraleuropa ein Umsatz von 3,95 Milliarden Euro (plus 11 Prozent) erreicht. Für das Umsatzwachstum sorgte den Angaben zufolge hauptsächlich die Akquisition von Alpha International sowie die erfreuliche Entwicklung im Kernmarkt Deutschland. Der Vorsteuergewinn ging allerding auf 38,2 Millionen von 40,8 Millionen im Vorjahr zurück. Das Ergebnis sei durch anhaltenden Preisdruck in Frankreich und in der Schweiz beeinträchtigt worden, heisst es.

Restrukturierung und Wachstum bestätigen Prognosen

Positiv entwickelte sich auch der Umsatz im Marktsegment Nord-/Osteuropa mit 1,19 Milliarden (plus 6,0 Prozent). Das Wachstum sei durch die positive Entwicklung im Retail und eine starke Nachfrage bei den Mobiltelefonen gestützt worden. Der Gewinn vor Steuern stieg auf 8,0 Millionen von -0,5 Millionen. Dies sei vor allem durch die erfolgreiche Restrukturierung von Finnland erzielt worden.

Die Prognose für das Gesamtjahr wird bestätigt. Demzufolge wird unter Ausschluss nicht vorhersehbarer Ereignisse ein Konzerngewinn von 50 bis 55 Millionen Euro in Aussicht gestellt. «Angesichts der guten Ergebnisse in den ersten neun Monaten und dem traditionell starken vierten Quartal, halten wir am anvisierten Zielkorridor fest», so Möller-Hergt in der Mitteilung.

(awp/lur)