Die neue Dynamik in der Industrie hat die letztjährige Übermacht der Banken im BILANZ-100-Rating deutlich gemindert. Nicht weniger als acht Finanzdienstleister hatten es 1999 in die ersten zwölf Ränge geschafft. Die Podestplätze belegten die drei Privatbanken Julius Bär, Vontobel und Sarasin. Nach den Medaillenrängen im Vorjahr und den guten Jahresabschlüssen war anzunehmen, dass der Vorsprung auf die Konkurrenz in den Sparten Industrie, Versicherungen und Handel/ Dienstleistungen erneut für vorderste Plätze sorgen würde.

Doch die New Economy hat nicht nur am SWX New Market (siehe «Ein neuer Markt braucht neue Massstäbe, Seite 105), sondern auch im traditionellen BILANZ-100-Rating neue Sieger und Aufsteiger hervorgebracht. Von den Banken sind in den top fünf nur noch die Bank Vontobel und die wieder erstarkte Credit Suisse Group übrig geblieben. Beides Banken übrigens, die den Drive im Hightech-Bereich geschickt ausnutzten und mit ihren Investmentbanking-Abteilungen zahlreiche Jungunternehmen an die Börse brachten und damit einen wesentlichen Gewinnbeitrag für die Gesamtbank erwirtschafteten.

Das von Helga Kern und Günter R. Käser von der KK Research Ltd. erstellte Rating honoriert mit den gewählten Messkriterien (siehe unten: «Wer schaffts ins oberste Drittel?») stark wachsende Unternehmen. Es erstaunt deshalb kaum, dass vor allem technologielastige Firmen zu den Gewinnern des diesjährigen Ratings gehören. Kudelski, der klare Sieger, gehört zu den wenigen Schweizer Unternehmen, die im Markt neuer Technologien bereits gut etablierte Produkte vorweisen können. Mit einem rund 90-prozentigen Umsatz- und Gewinnwachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr gehört das Westschweizer Unternehmen klar zu den dynamischsten Industriefirmen (siehe Siegerporträt auf Seite 94).

New-Economy-Appeal geniessen auch die Aktien von Swisslog. Das Unternehmen erhält fast durchgehend Bestnoten und konnte sich im Vergleich zum Vorjahresrating um 52 Plätze auf Rang 7 vorarbeiten. Nur logisch, dass der System- und Software-Anbieter für die Logistikautomation prädestiniert ist, im E-Commerce-Bereich eine wichtige Rolle zu spielen. Für die Anleger hat sich diese Ausgangslage bezahlt gemacht. Sowohl über anderthalb als auch über dreieinhalb Jahre gehört Swisslog mit einer Performance von über 500 respektive 1000 Prozent zu den absoluten Spitzenreitern im Schweizer Kurstableau.

Nicht zuletzt dank der guten Performance konnte auch Logitech, das mit der Computermaus berühmt gewordene Unternehmen, seinen Sturmlauf in die vordersten Ränge des Ratings fortsetzen. Noch 1998 lag die Firma, die vom Boom der PC-Industrie profitiert, auf Rang 166, ein Jahr später schaffte es Logitech ins Mittelfeld, und heute gehört sie, gemessen an den Kriterien des BILANZ-100-Ratings, bereits zu den top zwanzig der Schweizer Unternehmen.

Indirekt vom Technologieboom profitieren konnten auch die eng an die Entwicklung der Halbleiterbranche gekoppelten Esec, Micronas und SEZ. Die unerwartet schnelle Erholung in der Halbleiterindustrie hat die drei Unternehmen von den Rängen um 200 wieder in die erste Hälfte der Rangliste zurückgebracht. Sie sind damit die klaren Aufsteiger in der vorliegenden Rangliste. Schuld am Absturz im letztjährigen Rating war allerdings nicht nur der schlechte Zyklus in der Halbleiterbranche. Esec, Herstellerin von Automaten für die Chipproduktion, hatte sich mit der Übernahme des Konkurrenten Zevatech grosse Probleme eingehandelt.

Und Micronas, welche Halbleitersystemlösungen für die Automobilindustrie und die ÌÌUnterhaltungselektronik fertigt, kam mit der Einverleibung der wesentlich grösseren deutschen Intermetall nicht klar. In beiden Fällen Ìschaffte ein neues Management den Turnaround. Esec wird sich inskünftig an der Brust von Mutter Unaxis (vormals Oerlikon-Bührle) weiterentwickeln können. Auch die in Österreich domizilierte SEZ ist als Zulieferer eng mit der Halbleiterbranche verbandelt und musste ebenso wie Esec 1998 einen Umsatz- und Gewinneinbruch hinnehmen, von dem sich das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder erholt hat. Stimmen die optimistischen Prognosen für die globale Halbleiterindustrie, dürfte für die drei Firmen auch im nächsten Jahr ein guter Rang drinliegen.

Wie wichtig eine nachhaltige Gewinndynamik ist, zeigt auch die in Genf domizilierte Serono. Dem Biotech- und Pharmaunternehmen ist es im Vergleich zu den beiden letzten Jahren gelungen, das Wachstum des Umsatzes und vor allem des Gewinnes deutlich zu beschleunigen. Geschickt hat CEO Ernesto Bertarelli, der in der unlängst erschienenen «Forbes»-Rangliste der reichsten Personen weit vorne liegt, Serono als Biotechunternehmen mit weiterem Wachstumspotenzial positioniert (siehe Porträt auf Seite 97). Als Zulieferer für die Biotech- und Pharmabranche konnte sich auch die technologieorientierte Tecan profilieren. Die Herstellerin von Robotern und Geräten musste letztes Jahr einen Taucher hinnehmen und konnte sich erst dieses Jahr wieder in die vorderen Ränge emporarbeiten.

Klar abgezeichnet hat sich der Vormarsch der in der Herstellung von Dentalimplantaten tätigen Straumann (siehe Porträt auf Seite 99). Noch im letzten Jahr erreichte das Unternehmen bezüglich Umsatz- und Gewinnwachstum nicht ganz die Höchstnoten. Dieses Jahr ist das Kunststück bei allen Kriterien gelungen. Dass sich Straumann mit seinen acht Höchstnoten von Serono, die nur fünfmal die Note 6 einheimsen konnte, schlagen lassen musste, hängt mit einer im Rating eingebauten Sicherung zusammen. Weil Straumann an der Börse weit tiefer kapitalisiert ist als das Biotechunternehmen, wurde der Notendurchschnitt von Straumann nur mit 0,7 multipliziert, während bei Serono der errechnete Notendurchschnitt vollumfänglich zum Tragen kann. Damit trägt das Rating dem Umstand Rechnung, dass kleinere Firmen in der Regel schneller wachsen können als etablierte, grosskapitalisierte Firmen.

Trotz diesem Handicap schnitten die kleineren und mittleren Firmen, wie letztes Jahr prognostiziert, im Durchschnitt operativ weit besser ab als die Bluechips. Bei den Umsatzkenngrössen schaffte es einzig das Zeitarbeitsunternehmen Adecco in die vordersten Ränge. Dies allerdings auch nur dank reger Akquisitionstätigkeit (siehe unten: «Die Runner-ups»). In der Gewinndynamik legen vorab die kleinen, technologielastigen Unternehmen ein gewaltiges Tempo vor. Dass die Credit Suisse Group und die UBS bei diesem Kriterium in die Topränge vorgestossen sind, ist nicht primär das Resultat unternehmerischer Glanzleistungen. Beide Grossbanken hatten in den Abschlüssen von 1996 respektive 1997 massive Wertberichtigungen auf ihrem Kreditportefeuille vorgenommen und Verluste ausgewiesen. Und 1998 setzten beide Institute mit unterschiedlichen Fehleinschätzungen je über eine Milliarde Franken in den Sand und schmälerten damit den Gewinn. Jetzt können die beiden Grossbanken dank stark gestiegenen Erträgen im Geschäftsabschluss 1999 vom rechnerischen Basiseffekt profitieren.

Auch die Rentenanstalt hat sich dank einem solchen Basiseffekt vom letztjährigen Absturz aus den top 100 erholt und liegt wieder auf Rang 39. Da der Lebensversicherer im Zuge der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1997 die Rechnungslegung umstellen musste, betrug der Ende 1997 ausgewiesene Jahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr nur noch rund ein Zehntel. Dies hatte die Rentenanstalt im letztjährigen Rating noch massiv zurückgeworfen. In diesem Jahr kann sie davon profitieren. Um mit den Besten mitzuwirken, müsste Konzernchef Manfred Zobl vorab die mickrige Eigenkapitalrendite, eine für Investoren wichtige Kenngrösse, aufbessern können.

Die beachtliche Leistung vieler Nebenwerte ist auch an der Börse nicht ohne Folgen geblieben. Noch letztes Jahr waren operativ starke kleinere Firmen wie etwa Gretag ÌImaging, Saia Burgess und Feintool unter ihrem Wert geschlagen worden. BILANZ prognostizierte ihnen einen besseren Rang und sollte Recht behalten. Es war vor allem die magere Performance der Bluechips, die das Augenmerk der Investoren endlich auf die oft vernachlässigten Nebenwerte zu richten vermochte.

Sowohl über anderthalb als auch über dreieinhalb Jahre hat es kein einziger Bluechip in die ersten zehn Ränge geschafft (siehe «Runner-ups» auf Seite 98 und «Dauerbrenner» auf dieser Seite). Über dreieinhalb Jahre liegt der erste Bluechip, die im BILANZ-Rating regelmässig gut abschneidende Adecco, erst auf Rang 18. In der kürzeren Betrachtungsperiode liegt die Swatch Group mit einer Performance von knapp 150 Prozent auf Rang 22.

Viel schlimmer noch erging es den einstigen Börsenliebkindern Zürich Allied, Swiss Re, Novartis, Clariant, Rentenanstalt, Roche, UBS und Nestlé, die über anderthalb Jahre mit Renditen von unter zehn Prozent am Schluss der Rangliste liegen. Doch das könnte sich laut Ansicht von Beat Käser, Leiter Research Schweizer Aktien bei der Genfer Privatbank Darier Hentsch, bald ändern. «Im Moment sind die kleineren Unternehmen ganz klar die Gewinner, und in den Nebenwertfonds ist deutlich mehr Zug als in den Bluechip-Fonds. Ich bin aber überzeugt, dass die Bluechips in den nächsten zwölf Monaten aufholen werden», sagt Käser.

Eine Renaissance dürften auch die Pharmatitel erleben. Daran hätte so mancher Aktionär, der diese Börsenschwergewichte hält, Freude. Ob die defensiven Wachstumstitel mittelfristig tatsächlich Furore machen werden, dürfte auch mit der Frage zusammenhängen, ob es Roche-CEO Franz Humer und Novartis-Chef Daniel Vasella gelingt, ihre Pipeline wieder mit viel versprechenden Produkten zu füllen. Bei Roche ist die erste Euphorie über die Schankheitspille Xenical bereits verflogen, und Novartis muss sich aus Analystenkreisen seit längerem den Vorwurf gefallen lassen, das fusionierte Unternehmen habe es bislang nicht geschafft, das vereinte Wissen auch in eine viel versprechende Produktepalette umzumünzen. Falls die Zinsen nicht weitersteigen, dürften endlich auch die Versicherungsaktien wieder aus ihrem Tiefschlaf erwachen und im BILANZ-Rating Ränge gutmachen. Die Swiss Re, noch 1998 ungefährdeter Sieger, ist vorab wegen der schlechten Kursentwicklung sukzessive auf Rang 39 abgerutscht. Auch Bankaktien könnten in den nächsten Monaten wieder bessere Zeiten erleben. Mittelfristig allerdings werden die Finanzinstitute vor gewaltigen Herausforderungen stehen. Obwohl Experten schon seit Jahren einen Margenzerfall im Privatebanking vorausgesagt haben, ist er bislang nicht eingetroffen. Das Internet schafft jetzt aber neue Fakten. Die Angebotsvielfalt für die Kunden droht die einträgliche Wertschöpfungskette der Banken zu durchbrechen. Damit gehen Teile der Margen verloren. Auch im Fondsgeschäft dürften die Margen mittelfristig sinken. Mit der steigenden Zahl an Vertriebskanälen wird der Kampf um Kunden zunehmend auch über günstigere Gebühren geführt werden. In den USA ist das heute schon der Fall. Auch kostenseitig scheint noch keine Entspannung in Sicht. Technologisch werden die Banken mithalten müssen, und qualifiziertes Personal dürfte in absehbarer Zeit kaum billiger werden.

Ob Clariant und die Ciba Spezialitätenchemie wieder aus ihrem zyklischen Tief kommen können, bleibt vorerst offen. Clariant scheint für eine Erholung derzeit besser prädestiniert. Auch Christoph Blocher konnte den Absturz seiner Ems-Chemie von Rang 55 auf Rang 164 nicht verhindern. Im Gewinnausweis fehlen die früher satt ausgefallenen Finanzerträge. Ems dürfte zudem bald aus dem wichtigen Bluechips-Index SMI fallen. Damit werden die Investoren dem Unternehmen erst recht den Rücken zuwenden.

Wenig überzeugend haben die traditionellen Titel der Maschinenindustrie abgeschlossen. Sie sind grundsätzlich kaum prädestiniert, in solchen Ratings vorne mitzumischen. Nur wer den Anschluss an die boomenden Märkte schafft, etwa in der Hightech-Industrie, wird wieder von stark Ìsteigenden operativen Daten ausgehen können. Enorm gut gelungen ist dies dem ehemals traditionellen Maschinenhersteller Mikron. Das Bieler Unternehmen hat sich mit der stark gewachsenen Sparte Kunststofftechnik sehr nahe an den boomenden Technologieunternehmen positioniert, indem es beispielsweise Gehäuse für Mobiltelefone fertigt. Ähnliches könnte ÌHuber + Suhner gelingen, die sich immer stärker als Ausrüster der schnell wachsenden Telekombranche behaupten will und dem Tätigkeitsbereich Nachrichtenübermittlung mehr Gewicht beimisst. Das Unternehmen hat sich jedenfalls im BILANZ-100-Rating schon mächtig vorgearbeitet und könnte nächstes Jahr nochmals Ränge gutmachen.

Auch Feintool konnte sich mit ihren Systemlösungen unter anderem in der Computer-Boombranche etablieren. Dem Lysser Unternehmen ist es mit sehr guten operativen Zahlen gelungen, sich in das erste Viertel der Rangliste zu katapultieren.
Andere Aushängeschilder der schweizerischen Maschinenindustrie hingegen sind sang und klanglos aus den besten 100 Unternehmen verschwunden. Sie sind nicht die Einzigen, die im New-Economy-Boom Federn lassen mussten. Im Dow Jones Index für die 50 führenden, weltweit tätigen Unternehmen sind per 19. Juni Vodafone Airtouch, Sony, Cisco, Nokia und Total Fina Elf aufgenommen worden. Traditionsreiche Firmen aus gegenwärtig weniger attraktiven Branchen wie Chevron, Dupont, Eni, Boeing und Unilever hingegen figurieren nicht mehr in diesem begehrten Kreis.

SIG ist 149 Ränge zurückgefallen. Der traditionelle Mischkonzern hat auch im letzten Geschäftsjahr enttäuscht. Möglicherweise wird SIG im nächsten Jahr vom schon mehrmals beschriebenen Basiseffekt bei den Gewinndaten profitieren können und damit einige Ränge gutmachen. Value-Investor Thomas Braun, Partner bei Braun, von Wyss & Müller in Zürich, die auf die Verwaltung des Fonds Classic Global Equity spezialisiert ist, ist denn auch überzeugt, dass die SIG-Aktien gemessen am fairen Wert an der Börse unter ihrem Wert geschlagen werden.

Auch die auf die Produktion von Funkenerosionssystemen spezialisierte Agie Charmilles könnte sich nächstes Jahr wieder etwas aufschwingen. Operativ spricht allerdings wenig für eine deutliche Erholung. Einen Taucher musste auch der Mutterkonzern von Agie Charmilles, Georg Fischer, hinnehmen. Ähnlich wie die Textilmaschinenhersteller Saurer und Rieter sowie der Industriekonzern Sulzer, die allesamt im Rating zurückgefallen sind und nicht in den ersten 100 figurieren, wird es Georg Fischer schwer haben, im Vergleich zu den dynamischer wachsenden Unternehmen Boden gutzumachen.

Oerlikon-Bührle hat sich mit Unaxis einen modernen Namen verpasst und will langsam, aber sicher vom Image des weit verzweigten, heterogenen Konglomerats wegkommen. «Umbau zum Technologiekonzern» heisst das Zauberwort. Mit der Übernahme von Esec wurde ein wichtiger Schritt in diese Richtung getan. Weil die Börse bereits Vorschusslorbeeren verteilt hat, ist ein Rang in den besten 100 in Griffnähe gerückt. Wenn sich die operativen Daten verbessern, wird CEO Willy Kissling die Hürde wohl nächstes Jahr schaffen.

Die Kauflust hat wieder zugenommen und schlägt sich nicht zuletzt bei den Luxusgüterkonzernen in steigenden Umsätzen und Gewinnen nieder. Richemont konnte sich um über 40 Ränge verbessern. Für den Value-Investor Thomas Braun waren die Titel beim Erscheinen des letztjährigen Ratings, als Richemont noch auf Rang 67 lag, ein klarer Kauf. Heute hält er sie für fair bewertet und würde sie nicht für Neuengagements empfehlen. Der neue Reichtum vieler Käuferschichten prädestiniert auch die Swatch Group zu einer weiteren Steigerung von Umsatz und Gewinn. Nicolas Hayek will die kauffreudigere Kundschaft mit einer neuen Schmucklinie beglücken. In den letzten beiden Jahren hat der Uhrenkonzern zudem etliche technologische Neuerungen hervorgebracht, die der Firma im Internet- und Hightech-Zeitalter gut anstehen.

Der Berner Konzern Valora profitiert nicht nur von steigenden Konsumausgaben. Der Verkauf der Sorgensparte Slumberland wird sich mittelfristig in einer neuen Dynamik im Gewinnwachstum niederschlagen. Den Verkaufserlös will Valora-CEO Reto Hartmann ins E-Business investieren. Valora soll zu einem führenden Anbieter von E-Logistics- und E-Business-Dienstleistungen werden. Mit ihrer ausgeklügelten Logistik für die Kiosk AG ist Valora dazu bestens prädestiniert.

Beat Käser von Darier Hentsch glaubt zudem an eine klare Verbesserung bei Jelmoli. Die Umsatzabhängigkeit der Mieteinnahmen dürften sich in steigenden Gewinnen niederschlagen, sagt der Analyst. Damit könnte Jelmoli auch an der Börse wieder an vergangene Zeiten anknüpfen.
Viel spricht dafür, dass die Spitzenreiter des diesjährigen BILANZ-100-Ratings auch nächstes Jahr wieder im vorderen Drittel anzutreffen sind. Die gewählten Kriterien belohnen stark wachsende Firmen. Um an der Börse weiterhin zu brillieren, werden die Unternehmen allerdings ihre operativen Wachstumsraten hoch halten müssen. Die Messlatte haben sie selber hochgeschraubt.

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