Bei der Swisscom arbeiteten 90 Prozent der Angestellten während des Corona-Stillstandes im März und April von zuhause aus. Nun wollte der Telekomkonzern von den Mitarbeitenden wissen, wie es ihnen dabei ergangen ist.

Die Antwort: Offenbar gut. Knapp 10'000 der rund 16'300 Mitarbeitenden machten bei der internen Befragung mit. HZ erhielt Einblick in die Resultate. Dabei erklärten sich 90 Prozent der Befragten mit der Situation im Home Office zufrieden oder sehr zufrieden.

Für die meisten war die Tele-Arbeit zwar keine neue Erfahrung – drei Viertel arbeitete bereits vor dem «Lockdown» regelmässig in den eigenen vier Wänden. Doch künftig möchten sie häufiger im Home Office arbeiten, und zwar im Schnitt drei bis vier Tage pro Woche.

Und was die Befragung weiter zeigte:

  • Nur vier Prozent der Angestellten möchten künftig ganz auf die Arbeit im Home Office verzichten.
  • Die Arbeit wird im Home Office gleich gut oder sogar besser erledigt, so die Einschätzung.
  • Als grösste Vorteile werden das Wegfallen des Arbeitswegs, die bessere Effizienz und Flexibilität, sowie die einfachere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit genannt. 
  • Grösste Nachteile sind demnach der fehlende informelle Austausch mit den Arbeitskollegen, die zunehmende Vermischung von Arbeits- und Privatleben sowie das nicht immer einfache «Selbstmanagement» zu Hause.

Die Ergebnisse der Umfrage werden in der Konzernleitung diskutiert und sollen in die künftige Regelung der Telearbeit bei der Swisscom einfliessen.

(mbü)

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