Um Kosten zu senken, baut die BLS bis 2023 rund 170 Vollzeitstellen ab, maximal 45 davon durch Kündigungen. Dies teilte das Bahnunternehmen am Donnerstagmorgen mit.

Support- und Management-Funktionen werden gemäss Medienmitteilung proportional am stärksten reduziert. Für die Betroffenen hat die BLS gemeinsam mit den Gewerkschaften einen Sozialplan ausgearbeitet. Die übrigen Stellenreduktionen erfolgen durch Pensionierungen, natürliche Fluktuation und die Nichtneubesetzung von Vakanzen.

Im November 2018 hatte die BLS AG angekündigt, dass sie ihre Kosten bis 2023 um jährlich 50 bis 60 Millionen Franken senkt. Nun hat sie das Massnahmenpaket zur Sicherstellung ihrer Wettbewerbsfähigkeit definiert. Dieses enthält auch Investitionen für die Anschaffung notwendiger IT-Systeme zur Automatisierung von Geschäftsabläufen.

(awp/bsh/mbü)

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