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Outsourcing
Bund lagert Geschäftsbereiche an Swisscom aus

Swisscom
Swisscom: Der Konzern profitiert von Auslagerungen des Staates.Quelle: © KEYSTONE / MELANIE DUCHENE

Swisscom erhält den Zuschlag für zwei Outsourcing-Bereiche des Bundes. Es geht um rund 150 Millionen Franken.

Veröffentlicht am 03.01.2019

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) lagert zwei Geschäftsbereiche an die Swisscom aus. Die Telekomriesin hat sich in einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag gesichert. Konkret übernimmt sie den Bereich Software-Paketierung und Content Delivery Services (CMS), also Software zur Erstellung von Inhalten etwa auf Webseiten.

Die Leistungen würden in den nächsten Monaten an die Swisscom übergeben werden, schrieb das BIT in einer Mitteilung vom Donnerstag. Für den CMS-Bereich beträgt der Preis 80,2 Millionen ohne Mehrwertsteuer, wie auf der Internetplattform Simap für öffentliche Ausschreibungen ersichtlich ist. Für die Software-Paketierung verlangt die Swisscom 65,6 Millionen Franken. Der Grundauftrag ist bei beiden auf 48 Monate ausgelegt und kann verlängert werden.

Weiterer Bereich zum Outsourcing ausgeschrieben

Ausgeschrieben war überdies das Outsourcing eines dritten Bereiches. Hier erfüllte gemäss den Angaben zufolge aber keine Firma die geforderten Kriterien.

Das BIT hatte die Auslagerung der Leistungen im März 2017 angekündigt. Nötig geworden sei dies wegen Grossvorhaben und Budgetkürzungen. Insgesamt wollte das BIT 32 Vollzeitstellen einsparen. Die Outsourcing-Firma sollte dabei die betroffenen Mitarbeitenden übernehmen. Von der Auslagerung an die Swisscom sind wegen zwischenzeitlichen Abgängen allerdings zurzeit nur noch neun Mitarbeitende betroffen, wie es weiter hiess.

(awp/gku/bsh)

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