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C&A prüft offenbar Verkauf an Chinesen

C&A-Geschäft: Eigentümer prüfen offenbar einen Verkauf
 Quelle: Keystone

Die Eigentümerfamilie von C&A sucht neue Wege für die Zukunft. Insider berichten, ein Verkauf stehe kurz bevor.

Veröffentlicht am 14.01.2018

Die Eigentümerfamilie des Modekonzerns C&A plant offenbar einen Verkauf. Das berichtet der deutsche «Spiegel» mit Verweis auf Insiderkreise. Die Interessenten sollen demnach aus China stammen. C&A ist im Besitz der Familie Brenninkmeijer und wird über eine Holding in der Schweiz kontrolliert.

C&A lässt in einer Stellungnahme gegenüber dem «Spiegel» offen, ob es bereits Verkaufsverhandlungen hab. Die in Zug domizilierte Cofra-Holding AG schreibe: «Der andauernde Umbau von C&A beinhaltet auch das Ausloten verschiedener Wege, um in Wachstumsmärkten wie China und im Digitalen Fahrt aufzunehmen und kann potentiell auch Partnerschaften und andere Arten von zusätzlichen, externen Beteiligungen beinhalten.»

Jede C&A-Region habe zudem Möglichkeiten einer Expansion mit einer Reihe von Partien sondiert, schreibt der Konzern. Das werde auch weiterhin getan.

15 Milliarden Franken reiche Familie

Gemäss dem Reichsten-Ranking der «Bilanz»  weist die Familie Brenninkmeijer ein Vermögen von 15,5 Milliarden aus. Dieses ist unter anderem auch in Schweizer Privatimmobilien investiert: Marcel Brenninkmeijer (58) etwa protzt in Meggen LU mit einem 6300 Quadratmeter grossen Grundstück mit Anstoss an den Vierwaldstättersee.

In der Nachbarschaft klotzt Roland Brenninkmeijer (55). Cofras Ex-Delegierter Stanislaus (Stan) Brenninkmeijer (57) steckte 5621 Quadratmeter Grund am Sonnenhang oberhalb des Ägerisees ab. Und Cofra-Confrater Martin Rudolf ­Brenninkmeijer (46) erwarb in Solothurn ein schmuckes Schlössli.

Gegründet wurde C&A von den beiden Brüdern Clemens und August Brenninkmeijer, woraus sich auch das Kürzel der Firma ableitet. Heute hat C&A mehr als 2000 Filialen in 23 Ländern. (hec)

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