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Chinesen wollen offenbar den AC Mailand kaufen

Silvio Berlusconi: Der Milliardär besitzt den Club seit den 80er Jahren. Keystone

Italiens Ex-Präsident Silvio Berlusconi kann vielleicht seinen Fussballclub loswerden: Chinesische Investoren sind gemäss Insidern am AC Mailand interessiert. Ein Angebot liegt auf dem Tisch.

Veröffentlicht am 29.04.2016

Eine Gruppe von chinesischen Investoren ist nach Informationen von Insidern am italienischen Fussballclub AC Mailand interessiert. Das asiatische Konsortium habe für den Verein rund 700 Millionen Euro einschliesslich Schulden geboten, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag.

Der Club befindet sich im Besitz der Holdinggesellschaft Fininvest des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Seit nunmehr einem Jahr ist die Holding auf der Suche nach einem Käufer für den Fussballclub. Die Identität der chinesischen Investoren wurde zunächst nicht bekannt. Fininvest wollte sich nicht dazu äussern.

Hohe Schulden

Berlusconi besitzt den Club seit den 1980er Jahren und feierte mit ihm zahlreiche nationale und internationale Titel. Zuletzt konnte der Verein finanziell und sportlich aber nicht mehr mit den Top-Mannschaften in Europa mithalten. Die Verschuldung des Clubs belief sich im vergangenen Jahr auf 188,5 Millionen Euro.

(reuters/mbü)

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