Schindler hat einen Hilfsfonds für Mitarbeitende aufgelegt: Er soll von der COVID-19 Pandemie besonders betroffenen Härtefälle in der Belegschaft finanziell unterstützen. Der «Covid-19 Employee Relief Fund» des Liftkonzerns wird gespiesen aus Zuwendungen des Managements: Die Mitglieder der Konzernleitung sowie des Aufsichts- und Strategieausschusses im Verwaltungsrat werden ab Mai 2020 für sechs Monate 10 Prozent ihrer fixen Vergütung dafür abgeben.

Weitere Führungskräfte weltweit können ebenfalls einzahlen. Das Unternehmen wiederum
wird die jeweiligen Zuwendungen um denselben Betrag ergänzen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich die fixen Vergütungen an die Konzernleitung auf 2,8 Millionen Franken. Im Verwaltungsrat gingen 560'000 Franken als fixe Vergütungen an Mitglieder des Aufsichts- und Strategieausschusses.

Schindler hat im Rahmen der aktuellen Krise bis dato keine Kurzarbeit beantragt oder Arbeitsplätze gestrichen.

(rap)