Die Credit Suisse hat im ersten Quartal Rückstellungen für Kreditrisiken über 568 Millionen Franken gebildet; zum Vergleich: Im Vorquartal hatte der Wert noch 146 Millionen Franken betragen. Die Steigerung zeigt – als eine Facette – die Zukunftseinschätzungen des CS-Management. 

Das Ausmass der Rückschläge durch die Virus-Krise sei aber immer noch schwierig einzuschätzen, so die Mitteilung – es sei möglich, dass in den kommenden Quartalen weitere Reserven aufgebaut und weitere Abschreiber getätigt werden müssen. Dies insbesondere in der Corporate Bank sowie bei Krediten im Ausland, ferner bei Anlagen im Asset Management.

Auch sei damit zu rechnen, dass die Erträge im Investmentbanking – Advisory, Underwriting – vorerst begrenzt seien.

«Key Advantages»

«Allerdings ist Credit Suisse mit einer Reihe von Schlüsselvorteilen in die Krise eingetreten», so die Haus-Einschätzung: Man habe ein profitables und tragfähiges Geschäft im Heimmarkt; man verfüge über ein stabiles Private Banking, das viel zur Rentabilität beitrage; die Kostenbasis und die Risiken seien seit 2015 massiv gesenkt worden (auch im Öl- und Gasgeschäft). Und viertens gehörten die Liquidität und die Kapitaldecke der Credit Suisse zu den höchsten in der Branche.

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«Wir glauben», so das Statement, «dass wir durch diese Krise hindurch eine belastbare finanzielle Performance aufrechterhalten können.»

(rap)
 

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