Als Rindfleischzüchter musste Ex-Novartis-Kapitän Daniel ­Vasella kürzlich in ­einem Markenstreit mit dem Hersteller des spanischen Edelschinkens Jamón Serrano eine Niederlage einstecken. Als Biotech-Investor und -Verwaltungsrat aber scheint der 66-Jährige seine Spielwiese gefunden zu haben. Jüngstes Beispiel: sein Einstieg als Investor bei Numab, einem Krebs-Startup aus Wädens­wil, bei dem er bereits seit Oktober vergangenen Jahres als Verwaltungsrat ­figuriert.

Das Startup hat eine Finanzierungsrunde über 22 Millionen Franken abgeschlossen. Zu den Geldgebern von Numab gehören nebst Daniel Vasella 3SBio, ein Biotech-Unternehmen aus Hongkong, ­Mitsubishi UFJ Capital Co., der VC-Arm von Mitsubishi und einer der führenden Risikokapitalgeber Asiens im Bereich Life Sciences, und das japanische Biotech-Unternehmen Eisai.

Für Daniel Vasella ist Numab das dritte Biotech-­Engagement, das bekannt wird. Schon früher war er bei XBiotech in Texas eingestiegen, das Ende des Jahres mit Janssen, der Pharmatochter von Johnson & Johnson, ins Geschäft kam und seinen Antikörper Bermekimab für 1,35 Milliarden Dollar verkaufen konnte. Zudem ist Vasella Verwaltungsrat von Immunos Therapeutics in Schlieren, einem ebenfalls auf Immunonkologie fokussierten Spin-off der Universität Zürich.

(rai)

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