Das schwedische Startup Doconomy hat eine Kreditkarte lanciert, welche den Klimaeffekt der getätigten Käufe misst und den damit verbundenen CO2-Ausstoss deckelt. Nutzer sehen die CO2-Emissionen, die ihre Einkäufe mit der Karte verursachen, auf der dazugehörigen App. Grundlage ist der Aland-Index, mit dem der ökologische Fussabdruck des Konsums gemessen und Kompensationsmassnahmen oder Verhaltensänderungen vorgeschlagen werden.

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Die Karte besteht aus biobasierten Materialien. Und selbst die verwendete Air-Ink-Tinte ist nachhaltig, sie besteht aus recycelten Luftverschmutzungspartikeln aus Auspuffen, Kaminen und Generatoren.

Die sogenannte «DO-Karte» von Doconomy sei die erste Kreditkarte, die den Konsum der Nutzer nicht aufgrund ihres Kontostandes, sondern basierend auf ihrem CO2-Ausstoss beschränke, so die Firma im Werbefilm auf Youtube. Wer sich umweltfreundlich verhält, wird zusätzlich mit «DO Credits» belohnt, mit denen man bei angeschlossenen Läden Rückerstattungen erhalten kann.

«Keine Ausreden mehr»

Die Rückerstattungen können an UN-zertifizierte Klimaschutzprojekte übertragen oder in nachhaltige Fonds investiert werden. 

«Durch die Kooperation mit dem UN-Klimasekretariat und Mastercard können wir es den Leuten ermöglichen, ihren Beitrag zu den Klimazielen 2030 und darüber hinaus zu leisten», so Chefin Nathalie Green, wie die Designplattform Dezeen berichtet. «Mit DO Black gibt es keine Ausreden mehr.»

(gku)