Der Trend ist eindeutig: Der globale Automarkt schrumpft. Insgesamt ging es 2019 um 3,9 Prozent bergab – nur 78,6 Millionen Autos wurden weltweit abgesetzt. Zum Vergleich: 2018 waren es noch 81,8 Millionen Autos. Das geht aus dem neuen «Automotive Performance Report» des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach hervor.

Die meisten grossen Hersteller verzeichneten letztes Jahr zum Teil deutliche Absatzrückgänge. Doch entgegen dem Negativtrend konnte mancher Konzern auch zulegen.

VW, BMW und Daimler verkaufen mehr

So die deutschen Autohersteller: Von den insgesamt 19 untersuchten Fahrzeugkonzernen erzielten VW und BMW Absatzzuwächse von 1,1 und 1,2 Prozent, Daimler als drittes deutsches Unternehmen steigerte die Verkäufe um 0,7 Prozent.

Noch besser performen konnte Toyota: Die Japaner schafften eine Absatzsteigerung von 1,9 Prozent auf insgesamt 10,55 Millionen Fahrzeuge.

Trotz der Zuwächse der asiatischen Konkurrenz blieb Volkswagen der weltweit stärkste Autokonzern: 10,7 Millionen Pkw und Kleintransporter verkauften die Wolfsburger im vergangenen Jahr – so viel wie kein anderer Hersteller.

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Quelle: CAM
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Tesla verkauft 50 Prozent mehr

Besonders von sich reden macht Tesla: Der kalifornische Tech-Produzent ist global zwar der kleinste Hersteller, hat aber mit einem Rekordabsatz von 367'000 Pkw im vergangenen Jahr seine Auslieferungen um satte 50 Prozent gesteigert.

Weniger gut lief es bei den amerikanischen Fahrzeugherstellern. Ford – global auf Platz Nummer fünf – verzeichnete einen Rückgang von 10 Prozent. Bei General Motors ging es um 7,9 Prozent auf 7,72 Millionen Fahrzeuge zurück.

Fiat Chrysler (–8,8 Prozent) und die PSA-Gruppe mit den Marken Peugeot, Citroën, DS und Opel (-10 Prozent) verzeichneten ebenfalls klar tiefere Verkäufe.

Der ganze Report

Den neuen Automotive Performance Report des Center of Automative Management (CAM) in Bergisch Gladbach finden Sie hier.

(ccr)