Das Optimierungsprogramm hat das Ergebnis zusätzlich zur Pandemie belastet. Im vierten Quartal hat sich das Minus indes abgeschwächt. Der Auftragseingang lag 9,1 Prozent tiefer auf 11,02 Milliarden Franken und der Umsatz war mit 10,64 Milliarden 5,6 Prozent schwächer, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In Lokalwährungen wurde jedoch ein Umsatzwachstum von 0,4 Prozent erreicht.

Beim Betriebsergebnis (EBIT) musste der Innerschweizer Konzern einen Rückgang um 11 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken hinnehmen, was einer tieferen EBIT-Marge von 9,7 (VJ 11,2) Prozent entspricht. Darin sind Restrukturierungskosten von 135 Millionen enthalten.

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Die sind 100 Millionen Franken mehr, als im Vorjahr verbucht wurden. Als Gründe für den höheren Wert werden die Schliessung des Werks in Spanien und das globale Kostenoptimierungsprogramm genannt.

Dividende bleibt bei vier Franken

Der Reingewinn schwächte sich um deutliche 17 Prozent auf 774 Millionen ab. Mit den Zahlen wurden die Analystenerwartungen erfüllt. Der Generalversammlung wird eine unveränderte ordentliche Dividende von 4,00 Franken je Namenaktie und Partizipationsschein vorgeschlagen.

Für das laufende Jahr 2021 peilt das Schindler-Management ein Umsatzwachstum zwischen 0 und 5 Prozent in Lokalwährungen an. Durch die Pandemie und die wirtschaftlichen Folgen werden weiterhin Auswirkungen auf die Märkte haben und ein volatiles wirtschaftliches Umfeld erwartet.

Die Baubranche dürfte sich nach Ansicht von Schindler frühestens im Jahr 2022 wieder auf das Niveau von 2019 erholen.