Der Flughafen Zürich erwägt, für sein Auslandsgeschäft Investoren an Bord zu holen. «Die Nachfrage nach Infrastrukturinvestitionen ist global sehr hoch. Ich kann mir vorstellen, dass wir mittel- und langfristig einen Investor hinzunehmen», sagt Flughafen-Zürich-Finanzchef Lukas Brosi im Interview mit der «Handelszeitung».

«Wir möchten langfristig die Mehrheit und den Führungsanspruch bei unseren internationalen Engagements behalten. Dennoch müssen wir es nicht immer zu 100 Prozent besitzen.» Es gehe darum, den Wert des Portfolios zu monetarisieren.

Investoren sind interessiert

«Für den Flughafen in Indien haben wir Signale von Investoren aus der ganzen Welt, die sich gerne beteiligen möchten. Aus meiner Sicht kommt ein Engagement von Dritten aber eher auf Portfolioebene infrage als bei einzelnen Assets.»

Der grösste Airport der Schweiz ist an mehreren Flughäfen in Ländern wie etwa Brasilien und Chile aktiv und erhielt den Zuschlag für Bau und Betrieb eines Airports in Indien. Zudem steht Nepal auf der Wunschliste.

(mbü)