Die aktuelle Krise sorgt für einen massiven Rückgang bei Hilti: Der Bauzulieferer aus Lichtenstein rechnet in diesem Jahr mit rund 15 Prozent weniger Umsatz. Im zweiten Quartal dürften die Erträge gar um über 30 Prozent sinken.

Die Profitabilität werde ebenfalls leiden.

Der Weltkonzern reagiert mit einem Bündel von Massnahmen: Er verhängt einen weltweiten Einstellungsstopp und Kurzarbeit. Sämtliche Grossveranstaltungen sowie viele Geschäftsreisen werden abgesagt.

Einige Projekt sowie grössere Investitionen werden gestoppt, verkleinert oder verschoben.

Auch die Mitarbeitenden am Hauptsitz leisten einen Beitrag: Sie verzichten auf fünf Prozent ihres Gehalts, das Geld wird den von der Kurzarbeit stark betroffenen Hilti-Angestellten zufliessen.

Eigentümer verzichten auf Ausschüttung

Auch die Eigentümerfamilie kommt ihrem Unternehmen zu Hilfe: Der Martin Hilti FamilienTrust spricht einen Bereitschaftskredit von 200 Millionen Franken und verzichtet auf eine Dividende für dieses Geschäfsjahr.

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Wenn nötig werde Hilti noch weitere Massnahmen in Reaktion auf die Krise beschliessen, heisst es in der Mitteilung.

(mbü)