Im Dezember wurde ein Konkursverfahren über den russischen Oligarchen Dmitri Jakubowski in Moskau eröffnet. Es geht dabei um die Klärung versäumter Steuerzahlungen, das berichtet die «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe. Umgerechnet fast 40 Millionen Franken soll Jakubowski russischen Gerichtsdokumenten zufolge mutmasslich hinterzogen haben. Jakubowski war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

 

Immobiliendeals in Moskau

 

Jakubowski betreibt seit vielen Jahren Immobilien- und Baugeschäfte, unterhält Technologie- und Gastronomiefirmen sowie das Traditionshotel Bänklialp in Engelberg in der Zentralschweiz. Unter anderem mit diversen Immobiliendeals in Moskau machte er ein dreistelliges Millionenvermögen. Wegen der Sicherheit, Ordnung, Stabilität und Ruhe zog er vor knapp zehn Jahren in die Schweiz und machte seither vor allem von hier aus seine Geschäfte.

 

 

Keine Kenntnis von den «Vorgängen»

 

Der aktuelle Vorwurf in Russland steht im Zusammenhang mit einem Anteilsverkauf rund um den Metallbearbeitungsspezialisten Thermission, sein bislang bedeutendstes Investment in der Schweiz in den letzten Jahren. Auf Anfrage der «Handelszeitung» betont ein Vertreter von Thermission in der Schweiz, dass das betreffende Geschäft rund um das Unternehmen Termishin erfolgte. «Die Thermission-Gesellschaften in der Schweiz haben seit Ende 2016 nichts mehr mit der Termishin zu tun und sind deshalb weder betroffen, noch haben sie Kenntnis von den Vorgängen.»

 

 

 

 

Mehr zum Thema lesen Sie in der neuen «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo bequem jede Woche im Briefkasten.