Nikolay Storonsky hat die russische Staatsbürgerschaft aufgegeben. Denn der 38-jährige Mitbegründer und Geschäftsführer des in London ansässigen Fintech-Startups spricht sich offen gegen den Krieg in der Ukraine aus.

«Nik ist britischer Staatsbürger. Anfang des Jahres hat er seine russische Staatsbürgerschaft aufgegeben. Seine Haltung zum Krieg ist öffentlich bekannt: Der Krieg ist absolut verabscheuungswürdig und er fordert weiterhin entschlossen ein sofortiges Ende der Kämpfe», sagte ein Sprecher von Revolut.

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Storonskys Schritt kam, bevor sein Vater, ein leitender Angestellter der russischen Gazprom, Anfang des Monats von der Ukraine sanktioniert wurde, so der Sprecher. Die Nachricht wurde zuerst von «Telegraph» berichtet. 

Storonsky, ein ehemaliger Derivatehändler bei der Credit Suisse Group AG und Lehman Brothers, gründete Revolut im Jahr 2015 mit mehreren Partnern. Laut dem Bloomberg Billionaires Index ist er 6,7 Milliarden Dollar schwer.

Revolut will mehr Geld von der Schweizer Kundschaft

Die britische-litauische Neobank Revolut, die in der Schweiz einige hunderttausend Kundinnen und Kunden hat, führt eine neue Gebühr ein. Das teilte sie per Mail mit. Neu kostet es etwas, wenn die Kundschaft mithilfe der Karte einer anderen Bank Geld auf das Konto bei Revolut einzahlt. Die Gebühr gelte ab dem 25. Oktober.

Wer über eine Kreditkarte Geld auf sein Konto lade, bezahle künftig 1,5 Prozent, teilt Revolut mit. Debitkarten-Gutschriften werden mit 1,15 Prozent belastet. Gebührenfrei bleiben nur Gutschriften auf kostenpflichtige «Premium-Konten».

Mehr lesen Sie hier. Den grossen Neobanken-Vergleich finden Sie hier.

(Bloomberg/bsc)