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Desigual schliesst Schweizer Standorte

Desigual: Unverkennbarer Auftritt, aber die Zahl der Läden wird reduziert. Keystone

Quietschbunte Mode, aber Sorgen im Zahlenkleid: Das spanische Modelabel Desigual, gegründet vom Schweizer Thomas Meyer, muss sein Ladennetz straffen. Auch in der Schweiz.

Von Andreas Güntert
am 22.03.2017

Das spanische Modelabel Desigual hat wichtige Schweizer Standorte geschlossen.  Das Unternehmen, das vom Schweizer Thomas Meyer gegründet wurde, hat sich von seinen Flagship-Stores in Genf und im Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen getrennt. Die international tätige Firma, die zu 10 Prozent der französischen Beteiligungsgesellschaft Eurazeo gehört, durchläuft aktuell ein Effizienzprogramm.

Desigual kratzt an der Milliarden-Grenze

Gemäss Eurazeo-Jahresresultat kam Desigual 2016 auf einen Umsatz von 921 Millionen Franken, ein Minus von 8 Prozent. Begründet wird der Rückgang mit der Straffung des Verkaufsnetzes und dem schwierigen Geschäftsgang in Europa. Per Ende 2016 war Desigual weltweit mit 523 eigenen Stores vertreten – ein Minus von 30 Läden gegenüber dem Vorjahr.

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