FACHMESSE EASYFAIRS.

Hohe Verfügbarkeit von Maschinen, Anlagen und Systemen ist ein Kennzeichen erfolgreicher Unternehmen. In vielen produzierenden Unternehmen liegt die Gesamtanlageneffektivität, die sich aus Nutzungsgrad, Leistungsgrad und Qualitätsgrad zusammensetzt, bei nur durchschnittlich 60%. Die «versteckten» Ressourcen zur Steigerung der Gesamtanlageneffektivität und damit der Verfügbarkeit liegen nebst Rüst- und Einrichtzeiten unter anderem in Maschinenausfällen durch schlechte und störanfällig funktionierende Systeme.

Wartung, Instandhaltung bzw. technischer Service gelten als der Schlüsselfaktor zur Optimierung von Produktionssystemen. Damit gehören die betrieblichen Prozesse, welche unter dem Sammelbegriff Instandhaltung geführt werden, zu denen, die in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen haben. Instandhaltung zählt zu den volkswirtschaftlich wichtigen Industriezweigen und ist einer der stärksten Wachstumsmotoren. Wenn allerdings die Instandhaltungsaktivitäten in einem Unternehmen nicht klar strukturierten Prozessen unterliegen, wird die Produktivität immer tief bleiben, und die Maschinenausfallzeiten lassen sich nur in einem sehr kleinen Rahmen reduzieren. Die Praxis zeigt aber, dass in Unternehmen mit «geplanter» Instandhaltung die Kosten deutlich reduziert werden können, oftmals bis zu 30%, und die Maschinenverfügbarkeit deutlich gesteigert wird.

Fachmesse mit Weiterbildung

Der europäische Messeveranstalter easyFairs führt erstmals in Basel in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband MFS – Maintenance and Facility Management Society of Switzerland – am 23. und 24. Januar 2008 die easyFairs Maintenance Schweiz durch. Es ist dies die erste Fachmesse für Instandhaltung und technisches Facility Management in der Schweiz. Das Besondere dieser Veranstaltung: Die umfassende Produkt- und Dienstleistungspräsentation wird durch die MFS-Weiterbildungstage 2008 synergetisch ergänzt. Andererseits wird damit dem kontinuierlichen Lernen im Berufsleben ein wesentlicher Aspekt eingeräumt.

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Gesundheit im Mittelpunkt

Die Weiterbildungstage konkretisieren sich auf folgende Schwerpunkte:

Verantwortlichkeiten des Instandhalters: Wesentlich ist es, dass der Instandhalter versteht, weshalb vor allem ein systematisches Vorgehen vor Ort von Nutzen ist, aber auch, wie der systematische Ablauf eines Auftrages aus juristischer Sicht aussehen kann. Die Maschinenrichtlinien aus dem EU-Raum und die Produktehaftung sind weitere Themen. Zustandsorientierte Instandhaltung und RCM (Reliability Centered Maintenance): Das Ziel ist es, einen Überblick über die verschiedenen Methoden und Werkzeuge zu verschaffen, damit die Fachleute vor Ort Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Methoden und Werkzeuge verstehen. Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz: Es wird mit praktischen Beiträgen aufgezeigt, wie das Gesundheitsmanagement/der Arbeitsschutz innerhalb der Instandhaltung, die ja von diesem Thema äusserst stark tangiert ist, aktualisiert werden kann. Integrales Facility Management: Dieses befasst sich in erster Linie mit koordinierten Dienstleistungen zur Unterstützung des Kerngeschäfts und dem dazugehörenden Umfeld. Was es tatsächlich sein kann und wie es umzusetzen ist, wird kompetent darlegt.

Namhafte Schweizer Unternehmen aus den Bereichen Instandhaltung und Facility Management sind an der Fachmesse dabei. Zu nennen sind u.a. ABB, SKF, ISS und Honegger Reinigungen. Aber auch zahlreiche Zulieferer wie Plüss & Co., Kubo-Tech, Schenker Hydraulik oder Hydrel und einige KMU der IH- und FM-Branche nutzen die Messeplattform zur Präsentation ihrer Produkte und Dienstleistungen. Neben der Ausstellung und den MFS-Weiterbildungstagen bietet die easyFairs Maintenance dem Besucher noch weitere Informationsangebote. Sie initiiert einen «Instandhaltungspark», an dem Aussteller und Initianten der MFS-Weiterbildungstage themenspezifische Exponate in praxisorientierten Live-Szenarien vorstellen. Zusätzlich werden auf der «Info-Bühne» anwendungsorientierte Fachvorträge angeboten. So wird zum Beispiel von der Firma Alexander Stuber & Partner GmbH, Brugg, an beiden Messetagen den Messebesuchern das Thema TPM (Total Produktive Maintenance) im Zusammenhang mit elektronischen Lernmitteln vorgestellt.

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