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Detailhandel
Die totale BVG-Sneaker-Madness

Die Leute stehen vor dem Sneaker-Laden Overkill in Berlin Schlange für den BVG-Schuh
Die Leute stehen vor dem Sneaker-Laden Overkill in Berlin Schlange für den BVG-Schuh.Quelle: Keystone

Stundenlang standen Fans Schlange, um den BVG-Sneaker von Adidas zu ergattern. Von den 500 Stück werden bereits einige im Internet zu horrenden Preisen angeboten.

Veröffentlicht am 16.01.2018

Limitierte Sneakers machen verrückt - das zeigte sich am Dienstag wieder einmal mehr in Berlin bei dem Verkauf des Adidas-Sneakers mit dem BVG-Muster und dem integrierten Jahresabo. Bereits am Wochenende kampierten einige Hardcore-Fans vor den beiden Shops in Berlin, die den auf 500 Stück limitierten Treter verkauften.

Sneakers kosten 180 Euro, das BVG-Jahresabo 728 Euro

Am Dienstag bildeten sich lange Schlangen vor den beiden Shops. Stundenlang standen sich die Sneaker-Fans die Schuhe wund, um einen der seltenen BVG-Sneakers zu ergattern. Die Argumente sprechen für sich: Der 180-Euro-Schuh ist erstens hip – und hat zweitens ein integriertes Jahresabo der Berliner Verkehrsbetriebe, das normal 728 Euro kostet. 

Das Ziel der ganzen Kampagne der Werbeagentur Jung von Matt war die Förderung des Thema Mobile Ticketing bei der BVG, wie das deutsche Medienportal Meedia berichtete. Dass der Schuh zu einem derartigen Kultobjekt wird, hat Chefin Sigrid Nikutta überrascht, wie sie in der Tageszeitung Berliner Morgenpost sagt. Gerüchte, wonach die Wartenden von der Marketingabteilung bezahlt seien, widersprach die BVG im Tagesspiegel.

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Sneaker-Shop Overkill in Berlin: Der erste, glückliche Käufer Steven Fischer zeigt seine limitierten BVG-Treter.
Sneaker-Shop Overkill in Berlin: Der erste, glückliche Käufer Steven Fischer zeigt seine limitierten BVG-Treter den anwesenden Medien.
Quelle: Keystone

Bei eBay werden schon die ersten Paare angeboten

Und wie immer bei limitierten Sneakers werden die ersten schon auf eBay feilgeboten: Für mehrere Hunderte und sogar Tausende von Euro werden verlangt. Teilweise gab es Inserate, welche den Sneaker schon vorab im Schaufenster zeigten. Der Wahnsinn wird aber ein Ende haben – die 500 Stück werden bei diesem Käuferandrang schnell weg sein. 

(tdr/mg)