Der US-Senat fordert vom Pharmakonzern Novartis mehr Informationen wegen manipulierter Testdaten bei seiner Gentherapie Zolgensma. Bei dem mit zwei Millionen Dollar pro Einzeldosis teuersten Medikament der Welt waren manipulierte Testdaten festgestellt worden. Die US-Arzneimittelbehörde FDA wirft Novartis vor, die Manipulationen zu lange nicht öffentlich gemacht zu habe. Novartis geht von einem Einzelfall aus.

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Der Vorsitzende des Finanzausschusses im US-Senat, Chuck Grassley, hat der Firma nun eine Frist bis zum 23. August gesetzt, bis zu der sie Details zu dem Fall liefern soll, unter anderem alle internen Untersuchungsberichte. Er will vor allem in Erfahrung bringen, wann genau Novartis von der Manipulation der Daten Kenntnis erlangte.

In dem Fall drohen den Baslern straf- und zivilrechtliche Folgen in den Vereinigten Staaten. Novartis hatte zugegeben, dass man von den falschen Daten wusste, die Behörden aber erst nach Abschluss einer internen Untersuchung informierte. Novartis bestätigte den Eingang des Schreibens von Grassley.

(reuters/mbü)

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