1. Home
  2. Unternehmen
  3. Migros-Tochter Digitec-Galaxus akzeptiert Bitcoin, Litecoin, Ether

E-Commerce
Digitec-Galaxus springt auf den Bitcoin-Zug auf

Angestellter im Warenhaus
Angestellter im Warenhaus: DigitecGalaxus schuf in den letzten Jahren hunderte Jobs. Quelle: © KEYSTONE / GAETAN BALLY

Der grösste Online-Marktplatz der Schweiz akzeptiert neu Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin und Ether.

Veröffentlicht am 19.03.2019

Wer Waren in den beiden Onlineshops von Digitec-Galaxus bestellt, kann neu mit Kryptowährungen bezahlen. Der grösste Onlinehändler der Schweiz kooperiert dabei mit dem E-Payment-Spezialisten Datatrans und dem dänischen Krypto-Zahlungsanbieter Coinify. 

Bezahlt werden kann ab einem Bestellwert von 200 Franken mit Bitcoin und anderen Währungen wie Ethereum, XRP, oder Litecoin, wie der zur Migros gehörende Onlinehändler am Dienstag mitteilte.

Abgewickelt werden die Zahlungen durch den Schweizer E-Payment-Spezialisten Datatrans. Digitec Galaxus sei dabei keinen Schwankungsrisiken der eher als volatil geltenden Kryptowährungen ausgesetzt. Denn die von Kunden eingezahlten Beträge würden dem Onlinehändler zeitnah in Schweizer Franken zurück überwiesen, hiess es weiter.

Digitec Galaxus selbst verlangt den Angaben nach für Zahlungen mit Kryptowährungen keine Gebühren. Coinify verrechnet hingegen eine Gebühr von 1,5 Prozent des Kaufbetrags. Weitere Transaktionsgebühren könnten je nach gewählter Kryptowährung sowie der gewünschten Bestätigungsdauer einer Transaktion anfallen.

Anzeige

Die Migros-Tochter ist früh dran

Nun kann man also bei Digitec-Galaxus mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen bezahlen. Der Onlinehändler der Migros übernimmt damit eine Pionierrolle im Schweizer Detailhandel, ist mit seinem Angebot aber immer noch sehr früh dran. Vielleicht entsteht in den nächsten Jahren tatsächlich ein neues Transaktionssystem, das effizienter, günstiger und mehr Möglichkeiten bietet als das heutige. Und es gibt gute Gründe für die Ansicht, dereinst könne sich eine neue Internetwährung und eine neue Art etablieren, wie wir mit Wertsachen digital umgehen. Das wird aber noch nicht 2019 sein, wie der «Handelszeitung»-Experte Marc Badertscher kommentiert. Mehr hier.

(sda/ise)