Auf dem Schweizer Fenstermarkt ist es zu einem grossen Schulterschluss gekommen. Die drei traditionellen Hersteller Dörig Fenster Service AG, Herzog Fenster AG und Kufag AG spannen zusammen und bilden neu die Marke Swisswindows.

Blick geht Richtung Westen

Durch den gemeinsamen Auftritt sollen insbesondere Synergien im Verkauf und in der Produktionstechnik genutzt werden. Die vier Werke Mörschwil SG, Steinach SG, Müllheim TG und Oftringen AG bleiben erhalten.

Doch der Blick schweift noch in andere Gebiete: Mittelfristig sollen im Raum Bern und in der Westschweiz weitere Produktionsstandorte und Verkaufsniederlassungen folgen. «Wann genau dies sein wird, ist noch offen», sagt Toni Steinmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der neuen Swisswindows. «Entscheidend ist jedoch, dass wir mit Swisswindows eine Expansion und nicht einen Abbau planen.»

Durch den Zusammenschluss wird Swisswindows mit einem Umsatz von 140 Mio Fr. die Nummer zwei auf dem Schweizer Fenstermarkt. Der Personalbestand wird mit einer Gesamtzahl von 500 Beschäftigten leicht erhöht.

Über dem Markt zulegen

Für die nächsten Jahre geht das Unternehmen trotz des derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfelds von einem über dem Markt liegenden jährlichen Wachstum aus.

«Natürlich ist es für uns wich-tig, dass wir unsere Marktposition weiter ausbauen wollen», sagt Geschäftsleiter Steinmann. Doch im Vordergrund stünden für die neue Gruppe vorab die Anwendungstechnik sowie Innovation, Produkte- und Servicequalität. «In dieser Beziehung wollen wir von Beginn weg die Nummer eins sein», so Steinmann.

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