Der Scooterverleiher Lime hat sich einst als das am schnellsten wachsende Startup bezeichnet. Seit einigen Jahren überfluten seine Elektroroller Städte von Berlin bis Los Angeles – so etwa auch Zürich.

Doch so schnell wie Lime expandiert, verliert es auch Geld. Das Problem: Die Scooter gehen häufig kaputt, bevor sie überhaupt rentabel werden.

In diesem Jahr könnte der Verlust 300 Millionen Dollar überschreiten. Demgegenüber steht ein Umsatz von 420 Millionen, wie die Nachrichtenplattform «The Information» berichtet. Erstmals werden damit Limes Geschäftsergebnisse im Detail bekannt. Zahlen aus dem vergangenen Jahr liegen nicht vor. 

Der grosse Verlust in diesem Jahr geht vor allem auf hohe Kosten für die Abschreibung der Scooter zurück sowie für die Reparatur und Instandhaltung der Fahrzeuge.

Das Unternehmen sagt, es werde die Verluste in den kommenden sechs Monaten ausgleichen können. Denn die E-Scooter würden besser und verlässlicher. Zudem peilt Lime einen Umsatz von über 1 Milliarde Dollar an.

(mlo)