In kurzer Zeit hat es Too Good To Go geschafft, zur wohl bekanntesten Marke bezüglich Foodwaste-Verhinderung zu werden. Die dänische App, gegründet 2016, ist heute schon in 17 Ländern aktiv. Mitte 2018 startete Chefin Mette Lykke den Dienst auch in der Schweiz.

Und das Geschäft mit der Foodwaste-Verhinderung per App läuft prächtig. 2020 wurden hierzulande 2,1 Millionen Mahlzeiten gerettet, «für dieses Jahr peilen wir eine Steigerung um das Doppelte an und haben derzeit rund 3,7 Millionen Mahlzeiten vor der Verschwendung bewahrt», heisst es beim Unternehmen.

Das bringt der Organisation auch ordentlich Umsatz. Pro gerettete Mahlzeit bleibt bei Too Good To Go in der Schweiz eine Kommission von 2.90 Franken hängen.

Bei 4 Millionen Transaktionen werden also dieses Jahr Einnahmen von über 10 Millionen Franken generiert. Mit dem Geld hält Too Good To Go App und Plattform am Laufen, begleicht Lohn- und Payment-Kosten und investiert in Präventivmassnahmen zur Foodwaste-Verringerung.