Der Schweizerische Golfverband ASG investiert auch in diesem Jahr wieder über 600000 Fr. in die Nachwuchsförderung (inklusive Teilnahmen an internationalen Turnieren), davon gehen 100000 Fr. in Form von «Subventionen» an jene Klubs, die ihre Jugendlichen nach verschiedenen Kriterien aber vor allem leistungsorientiert fördern. Die Integration von Golf ins Jugend+Sport-Programm des Bundesamts für Sport (Baspo) eröffnet dem Verband viel versprechende Möglichkeiten in der Ausbildung. Mitte März 2004 sind 24 neue Betreuer (je 12 Amateure und Professionals) ausgezeichnet worden, die den theoretischen Teil in Magglingen (vier Tage) und den praktischen in Losone (drei Tage) erfolgreich absolviert haben. Die ASG-Betreuer (insgesamt sind es 75) sind in enger Zusammenarbeit mit den Swiss-PGA-Golflehrern in den Klubs auch für die Umsetzung des neusten Projekts zuständig der «Junior Golf Tests».

Mit Spiel und Spass zu Können und Etikette

Mit den Gold-, Silber- und Bronzetests will man die jüngsten Mitglieder mit Spiel und Spass möglichst rasch zur Platzreife führen. Diese Vorstufe zum Handicap ist in allen Klubs vorgeschrieben, ehe man sich auf dem Golfplatz selbst versuchen darf. Nicolas Emery, Regionalcaptain West, hat in Zusammenarbeit mit der Swiss PGA und der ASGI (Vereinigung unabhängiger Golfer) die drei Testreihen stufengerecht ausgearbeitet. Die gemeinsame Stossrichtung die ASGI wendet die gleichen Tests wie die ASG an ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer einheitlichen Basisausbildung.

Die Betreuer bescheinigen dem Junior in seinem persönlichen Testheft die erreichte Stufe. Die eigens dafür kreierten Pins in Bronze, Silber und Gold, die speziellen Aufkleber für den Golfsack sowie das Auszeichnungsblatt am Juniorenbrett gelten als Auszeichnung für die erbrachten Leistungen. Sie sollen zum neuen «Must have» für jeden jungen Anfänger werden.

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Tests bestimmen die Spielstärke

Die «Junior Golf Tests» helfen, die Spielstärke eines Juniorenanfängers zu bestimmen sowie seine Fortschritte zu messen. Dabei gehören neben technischen Fähigkeiten auch Kenntnisse zu Etikette und Regeln dazu. Der Bronzetest stellt die jungen Einsteiger kaum vor nennenswerte Probleme und ist als Motivation für den weiteren Weg gedacht. Bereits in der Silberprüfung gilt es dagegen, vier (einfachere) Löcher auf dem Platz mit Double Par zu bewältigen.

Wer den Goldtest erfolgreich absolviert, muss sich beim Putten, im langen Spiel (Eisen 7 und Holz), auf dem Platz (9 Löcher mit mindestens 9 Stableford-Punkten) und in der Theorie bewähren. Dafür winkt die Platzreife als Belohnung. Und damit die grosse weite Golfwelt.


Murat Yakin lädt zum Wohltätigkeits-Golfturnier: Tue Gutes und sprich auch darüber

Charity-Turniere sind im Golf häufig. Zum zweiten Mal lädt Fussballer Murat Yakin zum Golfspielen ein. Mit ihrem Turnier vom 29. Mai 2004 auf dem Golfplatz La Largue im Elsass sammelt die Kinder- & Jugendstiftung Murat Yakin & Stamm Geld für einen guten Zweck. Prominente Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Sport und Politik wie Tennisprofi Roger Federer, FDP-Nationalrat Otto Ineichen, die frühere Bundesrätin Ruth Metzler und Ex-Tennisstar Boris Becker schwingen zusammen mit ambitionierten Freizeit-Spielern die Golfschläger. Mit dem eingespielten Geld wird die Einrichtung eines diagnostisch-therapeutischen Kindergartens in Basel unterstützt. Für das Turnier sind noch Startplätze frei.