Die UBS bezeichnet ihr Wealth Managment zwar als einzigartig, doch das bezieht sich vor allem auf die Grösse. Mit mehr als 800 Milliarden Franken im klassischen Private Banking ist die Bank weltweit noch immer die klare Nummer eins. Doch die Profitabilität hinkt hinterher: Die CS erwirtschaftet auf ihren verwalteten Vermögen eine Bruttomarge von 1,15 Prozent, Julius Bär schafft knapp 1 Prozent, der UBS-Wealth-Management-Chef Jürg Zeltner erreicht mit seinem Team dagegen nur 0,89 Prozent (siehe Grafik).

30 Millionen. Ein Grund für die geringere Profitabilität ist der grosse Anteil an sogenannten Ultra High Net Worth Individuals – Kunden ab 30 Millionen Franken Vermögen. Sie machen nach Morgan-Stanley-Schätzungen bei der UBS 45 Prozent aus, bringen aber nur eine Bruttomarge von 53 Basispunkten.

Industrialisierung. Ziel des Umbaus ist, die Bruttomarge auf mindestens 95 Basispunkte zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Noch immer leistet sich der Bereich für 4100 Kundenberater 15 000 Mitarbeiter – viel Potenzial für Ermottis Industralisierungsstrategie.