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Photovoltaik
Ex-Valora-Chef Reto Hartmann setzt auf Solar

Reto Hartmann: einst an der Spitze von Valora und Feintool. Keystone

Der ehemalige Chef von Valora und Feintool gibt ein Comeback – und zwar in der Solarbranche. Seine Photovoltaik-Panels sollen einen bis zu zehnmal höheren Wirkungsgrad haben als bisherige Module.

Von Sven Millischer
am 28.09.2016

Der ehemalige Valora- und Feintool-Chef Reto Hartmann gibt ein Comeback – und zwar in der Solarbranche. Zusammen mit einem Geschäftspartner entwickelt Hartmann neuartige Photovoltaik-Panele, wie die «Handelszeitung»in ihrer neusten Ausgabe schreibt.

Auf die neue Firma angesprochen, erklärt Hartmann: «Unser Photovoltaik-Panel hat einen acht- bis zehnmal höheren Wirkungsgrad als alles, was derzeit auf dem Markt erhältlich ist.» Es ist dieser jüngst erzielte «Quantensprung» in der Leistung pro Quadratzentimeter, der ganz neue Anwendungsgebiete erschliessen soll. «Auf dem Dach eines Teslas können wir mit unserem Solarpanel eine Energie erzeugen, die einer Laufleistung von 100 Kilometern entspricht.» 

Im Gespräch mit Autobauern

Das Interesse an den Photovoltaik-Modulen scheint jedenfalls geweckt. «Wir stehen im Gespräch mit europäischen wie amerikanischen Autobauern», sagt Hartmann. Auch gebe es Investoren-Interesse «aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik». 

Im nächsten Jahr will der Geschäftsmann nun einen «ernsthaften Prototyp» entwickelt haben, im übernächsten soll die Serienreife erreicht sein. Allerdings warnt Hartmann vor «zu viel Euphorie»: Der Tatbeweis müsse letztlich über den Markt erbracht werden.

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