Fernab der Medien testet Lindt ein neues Ladenkonzept. Australien ist der Pilotmarkt, wo derzeit fünf Coffee Shops unter dem Label
Lindt Chocolat Café optimiert werden. In den Läden werden neben den klassischen Lindt-Produkten auch Schoko-Getränke, Kuchen, Glace und Patisserie angeboten. Diese Produktvielfalt ist neu für den Schweizer Schokoladenhersteller, ebenso, dass Lindt bei der Produktinnovation mit dem französischen Patissier Pierre Hermé zusammenarbeitet. «Der Paganini des Desserts» («L’Express») gilt als Weltbester seines Fachs.

Eine weitere Nummer eins, Roger Federer, soll nun die Chocolat-Café-Idee zum viel beachteten Thema machen. Am 14.  Januar – kurz vor dem Australian Open – wird der Schweizer Tenniscrack vor Journalistenkameras in Melbourne ein weiteres Chocolat Café eröffnen. Ziel in Australien sind zwölf Lindt-Cafés.

Das Konzept soll internationalisiert werden. Im Visier sind gemäss Lindt-Chef Tanner asiatische Länder, in denen der Schokoladenkonsum und die Markenbekanntheit von Lindt noch gering sind. Im Vordergrund stehen Japan (Tokio) und China (Shanghai, Peking). Funktioniert das Konzept, wird daraus die nächste Lindt-Wachstumsstory.

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