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Fabrikverkauf heizt den Gewinn bei Zehnder an

Zehnder-Heizung: Gruppenhauptsitz ist in der Aargauer Gemeinde Gränichen. Keystone

Die Aargauer Heizungsfirma Zehnder hat eine Liegenschaft östlich von Chinas Hauptstadt Peking verkauft. Dadurch löst sie Millionen und poliert die Gewinnrechnung auf.

Veröffentlicht am 23.09.2016

Die Zehnder Group hat in China eine Fabrikliegenschaft verkauft. Dadurch ergibt sich für den EBIT im Gesamtjahr 2016 ein positiver Effekt von knapp 40 Millionen Euro und auf Stufe Reingewinn vor Minderheiten von 25 bis 30 Millionen Euro, wie das im Bereich Raumklima aktive Unternehmen am Freitag mitteilte.

Nachdem Ende 2013 die neue Entwicklungs- und Produktionsstätte in Dachang in der Provinz Hebei in Betrieb genommen worden sei, habe man für die alte Fabrikliegenschaft in Peking und das dazugehörende Landnutzungsrecht Ende 2014 einen Verkaufsvertrag abgeschlossen.

Stockender Verkaufsprozess

Bis im Januar 2015 seien Anzahlungen von total rund 14 Millionen Euro geleistet worden, danach seien die restlichen Zahlungen jedoch ausgeblieben, so die Mitteilung. Neuverhandlungen aufgrund der Zahlungsverzögerungen sowie eine positive Immobilienpreisentwicklung in China hätten nun zu einem höheren Verkaufspreis geführt als ursprünglich vereinbart.

Für das Geschäftsjahr 2016 hatte Zehnder Ende Juli ein operatives Ergebnis von rund 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

(awp/ise/me)

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