Wenn die Stromversorger Ende August ihre Tarife für 2023 publizieren, wird es für viele Konsumentinnen und Konsumenten schlechte Nachrichtgen geben. Bislang blieben sie verschont von den global steigenden Strompreisen. Doch nun wird diese Lücke zwischen Marktpreis und Tarif geschlossen, und bei einigen Versorgern ist diese Lücke riesig. Für viele Privathaushalte dürfte der Strom um mehrere hundert Franken pro Jahr aufschlagen.

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Doch die Unterschiede werden gross sein. Das zeigt die Recherche der «Handelszeitung», die sich zahlreiche Regionalversorger der Deutschschweiz genauer angeschaut hat. Viele Anbieter werden ihre Strompreise um zweistellige Prozentsätze erhöhen. Andere dagegen kaum oder gar nicht. Dafür verantwortlich ist die grösste aller strategischen Fragen, die ein Stromversorger haben kann: Strom aus eigenen Kraftwerken oder auf dem Markt einkaufen? Wir zeigen, wessen Kunden mit Preiserhöhungen rechnen müssen.