Als die «Handelszeitung» Anfang Juni eine Prognose zu den Strompreisen 2023 wagte, kostete der Strom noch deutlich weniger als heute. Aber absehbar war bereits, dass die Energie vielerorts teurer werden würde. Nun zeigt sich: Es kommt in den meisten Fällen tatsächlich so. Vielerorts steigen die Strompreise auf das Jahr 2023 um 30 bis 40 Prozent. 

Derzeit publizieren die Stromversorger ihre Tarife, die sie bis Ende August bei der Marktaufsicht anmelden mussten. Und die Unterschiede sind riesig (siehe auch Tabelle unten). Glück hat, wer in der Stadt Zürich oder in Bern wohnt, wo die Strompreise praktisch unverändert bleiben, wie die lokalen Versorger EWZ und EWB mitteilen. Auch bei den Basler IWB bleibt die Preiserhöhung mit durchschnittlich 12 Prozent noch moderat. Gemeinsam ist diesen Versorgern, dass sie den meisten Strom aus eigenen Kraftwerken beziehen, wo es keine Kostensteigerungen gibt.

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