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Konkurs
Glarner Baugeschäft pleite - 50 Jobs weg

Die Glarner Rüesch Bau AG hat ihre Bilanz deponiert. Die Firma habe zu wenig Geld verdient. 50 Angestellte verlieren ihre Arbeit.

Veröffentlicht am 27.02.2017

Die Glarner Rüesch Bau AG in Niederurnen ist am Ende. Das Unternehmen deponierte die Bilanz, etwa 50 Angestellte verlieren ihre Arbeit. Das Konkursamt in Glarus bestätigteeinen Bericht in der Tageszeitung «Südostschweiz» über das Ende der Firma.

Demnach wurde die Bilanz am Freitag hinterlegt. Werner Marti, der das Unternehmen zehn Jahre langt geführt hatte, sagte gegenüber der Zeitung zum Grund des Konkurses, dass Arbeit eigentlich genug vorhanden gewesen sei, doch habe die Firma zu wenig Geld verdient.

Enormer Preiskampf

Laut Thomas Hösli, Präsident des Glarner Baumeisterverbandes, herrscht unter den Baufirmen im Glarnerland ein enormer Preiskampf. Das Bauhauptgewerbe beschäftige 1100 Mitarbeiter, die nicht ausschliesslich im Glarnerland Arbeit fänden. Glarner Bauunternehmen müssten deshalb Aufträge auch ausserkantonal akquirieren.

(sda/cfr/jfr)

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