Mitte Dezember machte Glice weltweit Schlagzeilen, als die Firma in Mexiko City das weltgrösste Eisfeld eröffnete. Eis kam bei diesem Projekt allerdings nur im Namen vor – die Luzerner Jungfirma baut Kunsteisbahnen aus Plastik.

Nun erhält Glice erneut weltweite Aufmerksamkeit: Die «New York Times» hat einen ausführlichen Artikel über die Schlittschuhbahnbauer veröffentlicht. «Glice verlängert die Schlittschuhsaison aufs ganze Jahr», schreibt das US-Leitmedium.

Auf den Kunsteisbahnen der Innerschweizer kurven die Besucher über Kunststoffplatten. Das macht das Schlittschuhlaufen auch in einem wärmeren Klima möglich, und die Anlagen sind viel umweltschonender und günstiger als herkömmliche Eisfelder, weil der Betrieb weder Wasser noch Kühlung erfordert. Auf dem Kunsteis gleitet es sich anders als auf herkömmlichen Eis, der Fahrspass ist aber dennoch garantiert.

Die achtjährige Firma hat weltweit bereits 1800 Anlagen gebaut und will dieses Jahr um 30 bis 40 Prozent wachsen, wie der Firmenchef Viktor Meier dem «Bote der Urschweiz» sagte. Besonders ergeizige Ziele verfolgt Glice in den USA: Der US-Umsatzanteil soll von heute 5 in den nächsten Jahren auf 30 bis 40 Prozent steigen, wie es in der «NYT» heisst.

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(mbü)